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Schuluntersuchung  

Die Angst vor der Schuluntersuchung

10.05.2010, 16:06 Uhr | TD, t-online.de

Die Angst vor der Schuluntersuchung. Junge hält sich die Augen zu, während ihm eine Ärztin eine Spritze gibt.

Im fortgeschrittenen Schulalter oder in der Pubertät sind die Kids von den Untersuchungen meistens wenig begeistert. (Bild: Archiv)

Die Schuleingangsuntersuchung dient der Feststellung, ob ein Kind bereit für die Einschulung und den damit verbundenen Besuch der ersten Klasse ist. Da die Begutachtung gesetzlich vorgeschrieben ist, haben viele Eltern Angst vor der Schuluntersuchung. Das Prozedere ist umfangreich und beinhaltet neben einer körperlichen Untersuchung auch Gespräche und kleinere Tests zur Einschätzung der kognitiven und emotionalen Entwicklung. Außerdem wird mit dem Kind gesprochen, um herauszufinden, ob sich das Kind auf die Schule freut oder Angst davor hat beziehungsweise lieber im Kindergarten bleiben möchte. Das Untersuchungsergebnis mündet in einer Empfehlung zur Schuleignung eines Kindes, es ist keine Vorgabe.

Angst vor der Schuluntersuchung: Ist mein Kind noch nicht geeignet?

Vor dem regulären Einschulungsalter mit sechs Jahren erfolgt in der Regel eine Einladung vom Gesundheitsamt oder, je nach Bundesland, vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. Die Untersuchung wird von einem Schularzt durchgeführt und umfasst neben einer Anamnese der bisherigen Krankheiten, eine Auswertung der vorangegangenen Früherkennungsuntersuchungen (U1 bis U9), wie auch die Fähigkeit eines Kindes, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren und altersentsprechende Fragestellungen sinnvoll zu erfassen. Da das reguläre Einschulungsalter bei sechs Jahren liegt, ist die Angst vor der Schuluntersuchung meist verbunden mit der Sorge, dass das eigene Kind möglicherweise als noch nicht geeignet gilt und sich der Schulbeginn verschieben könnte. Die Sorge ist verständlich, sollte jedoch nicht zu einer subjektiven Wertung führen. Manche Kinder sind bereits mit fünf Jahren schulreif, andere erst mit sieben. Beides ist normal und gilt nicht als problematisch in Bezug auf die schulische Laufbahn und den weiteren Lebensweg eines Kindes.

Kinder haben meistens keine Angst vor der Schuluntersuchung

In den meisten Fällen freuen sich Kinder sehr auf den Beginn ihrer Schulzeit. Sie selbst haben nur selten Angst vor der Schuluntersuchung, sondern sind erwartungsvoll und neugierig. Sollte das Ergebnis zeigen, dass das Kind noch ein Jahr bis zur Einschulung warten sollte, wird ihm dies kindgerecht vermittelt, sodass sich die Enttäuschung in Grenzen hält. Meist werden für das Folgejahr Anregungen gegeben, die sich auf jene Bereiche beziehen, in denen die Entwicklung des Kindes noch gefördert werden kann, beispielsweise Kontakt mit Gleichaltrigen oder Selbstsicherheitserwerb durch einen Turnverein.

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