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Fahrradhelme im ADAC-Test

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ADAC-Test  

Für zehn Euro gibt’s was auf die Mütze

11.05.2010, 10:56 Uhr | ADAC

Fahrradhelme im ADAC-Test. Lächelndes Mädchen mit Fahrradhelm auf dem Kopf.

Wenn es um Fahrradhelme und damit um die Sicherheit von Kindern geht, sollten Eltern nicht zu sparsam sein. (Bild: Imago) (Quelle: imago)

Für nur zehn Euro lässt sich offensichtlich kein sicherer Kinderhelm anbieten. Das beweist der Billig-Fahrradhelm "joey Monsun" von Hudora, das einzige von elf Produkten, das im ADAC-Jugendhelmtest mit „mangelhaft“ abgestraft werden musste. Dagegen zeigt der "Comus Petit", dass Sicherheit auch kein Vermögen kosten muss. Er ist schon für 20 Euro zu haben und belegte im Test Platz vier mit der Note „gut“. Vor ihm liegen noch drei weitere „gute“ Helme, der Testsieger "Giro Rascal", der "Hero" von Uvex und der "Firebird Junior" von Alpina. Die Note „sehr gut“ wurde nicht vergeben. Das liegt daran, dass die Sicherheit im Test mit 65 Prozent gewichtet wurde und in diesem Segment bestenfalls nur „gute“ Noten vergeben wurden.

Skater-Helme: im Trend - aber auch sicher?

Unter den elf getesteten Helmen waren auch zwei sogenannte Freeride-Helme, wie sie von Skatern benutzt werden, aber auch für das Fahrrad taugen. Sie zeichnen sich durch eine trendige Optik aus, was sich aber auf die Sicherheit nicht negativ auswirken muss. Mit Note 4,0 bei der Sicherheit ist der KED Freeride allerdings der zweitschlechteste Helm im Test. Er wurde wegen mangelhafter Erkennbarkeit bei Dunkelheit abgewertet.

Schwächen bei der Erkennbarkeit

Der Testverlierer von Hudora fiel dadurch negativ auf, dass er die Abstreifprüfung nach DIN nicht bestand. Das ist nach Ansicht der ADAC-Tester ein schwerwiegender Mangel, da ein Bestehen dieser Prüfung für die Zulassung notwendig ist. Auch bei der Erkennbarkeit zeigen viele Helme Schwächen. Zwar haben viele Modelle mittlerweile eine aktive Beleuchtung, aber bei Ausfall oder leerer Batterie helfen eben nur die bewährten Reflektoren. Im Rahmen der Sicherheitsprüfung untersuchten die Ingenieure auch, welche Schläge die Helme aushalten, wie fest das Kinnband ist und welchen Schutzbereich sie abdecken. Bei der Handhabung, die mit 35 Prozent zu Buche schlägt, ging es um das Gewicht, die Einstellbarkeit, den Tragekomfort, die Belüftung samt Insektenschutz sowie die Verarbeitung und die Qualität der Gebrauchsanleitung.

Kind sollte vor dem Kauf unbedingt anprobieren

Für den Kauf empfiehlt der ADAC den Fachhandel. Hier gibt es meist die größte Auswahl und sachkundige Beratung. Das Kind sollte beim Kauf dabei sein und den Helm probieren. Nicht jede individuelle Kopfform ist für jeden Helm gleich gut geeignet. Außerdem sollte das Kind beim Kauf mit auswählen dürfen. Denn nur wenn der Helm gut sitzt und gefällt, wird er auch benutzt.

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