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Hepatitis-Impfschutz  

Hepatitis-Impfschutz bei vielen Jugendlichen zu gering

17.05.2010, 10:38 Uhr | dpa, dpa

Hepatitis-Impfschutz bei vielen Jugendlichen zu gering. Ein Mädchen lässt sich gegen Hepatitis impfen.

Die Impfung kann bei der Vorsorgeuntersuchung J1 oder J2 nachgeholt werden. (Bild: Imago) (Quelle: imago)

Viele Jugendliche sind nach Angaben von Experten nicht ausreichend gegen Hepatitis B geschützt. Nur etwa die Hälfte der Teenager habe einen angemessenen Impfschutz gegen die virusbedingte Leberentzündung, mahnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages. Eine gute Gelegenheit, die Impfung nachzuholen, sei die Vorsorgeuntersuchung J1 oder J2, rät die Kinder- und Jugendärztin Ursel Lindlbauer-Eisenach, Mitglied der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut.

Übertragbarkeit des Virus

Das Virus ist dem Verband zufolge 100-mal infektiöser als HIV. Es werde durch kleinste Spuren von Blut, Speichel oder anderen Körperflüssigkeiten übertragen und könne durch winzige Verletzungen der Haut oder Schleimhäute eindringen. Das passiert vor allem beim Geschlechtsverkehr, aber auch beim Piercen, Tätowieren oder verletzungsträchtigen Mannschafts- und Kontaktsportarten. Auch wer Alltagsgegenstände wie Nagelscheren, Zahnbürsten oder Rasierer mit anderen gemeinsam benutzt, riskiert eine Infektion, warnt der BVKJ.

So erkennt man die Infektion

Erkennbar ist die auch Gelbsucht genannte Hepatitis oft an dunkel verfärbtem Urin, einer gelblichen Haut und gelb verfärbten Augen. Die Leberentzündung kann chronisch werden, es kann sich in der Folge eine Schrumpfleber (Leberzirrhose) und in seltenen Fällen auch Leberkrebs entwickeln. In Deutschland gab es in den vergangenen Jahren etwa 800 Neuerkrankungen pro Jahr.

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