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Gesundheit  

Spielend wieder in Form kommen

14.06.2010, 16:52 Uhr | Simone Blaß, t-online.de

Fitness: Spielend wieder in Form kommen. Mutter und Kind beim Sport.

Auch mit Kindern macht Sport Spaß. (Bild: dpa)

Berufstätigen Müttern mangelt es selten an Trubel in ihrem Leben und an manchen Tagen artet das Ganze sogar in richtigen Stress aus. Doch die eigentliche Bewegung bleibt oft auf der Strecke. Dabei ist es mit ein wenig gutem Willen gar nicht so schwer, wieder ein bisschen mehr auf sich zu achten.

Der Kampf gegen den inneren Schweinehund

„Bis ich früh im Büro bin, bin ich eigentlich schon urlaubsreif. Denn allein meine drei Racker an den Start für Krippe und Schule zu bringen und mich gleichzeitig ‚salonfähig‘ zu machen, grenzt an eine Höchstleistung. Nach dem Arbeiten hetze ich zum Einkaufen, dann nach Hause zum Kochen und am Nachmittag zehren die Hausaufgaben und Freizeitaktivitäten der Kinder, die nur schwer unter einen Hut zu bringen sind, an meinen Nerven“, klagt Susanne, die täglich vier Stunden in ihrem Beruf als Teamassistentin arbeitet. „Wenn ich dann am Abend endlich alle glücklich in ihren Betten habe und der Haushalt und die Wäsche bewältigt sind, dann hätte ich theoretisch Zeit, zum Sport zu gehen. Aber praktisch bringen mich keine zehn Pferde mehr vom Sofa hoch!“ So wie Susanne ergeht es vielen berufstätigen Müttern. Wenn alles aus dem Weg geräumt wäre, das dem Sport im Weg steht, ist da noch der innere Schweinehund. Und der ist groß nach so einem Tag.

Sich selbst austricksen

Alexandra Mück ist nicht nur zweifache Mutter, sondern auch seit fast zwanzig Jahren Hebamme. Sie bietet in ihrer Erlanger Praxis neben der Rückbildung auch weiterführende Kurse an, mit denen der Körper wieder in Form gebracht werden soll. Schließlich kennt sie die Probleme der Mütter. „Man muss den inneren Schweinehund einfach überlisten! Zum Beispiel, indem man sich selbst eine kleine Belohnung verspricht, wenn man wieder in die Lieblingsjeans passt. Man kann aber auch noch einen Schritt weitergehen und ein paar Spiegel mehr an die Wand hängen, damit einem die gestellte Aufgabe bildlich bewusst bleibt. Auch ein unvorteilhaftes Foto von sich selbst am Kühlschrank leistet hier gute Dienste.“ Am besten ist es, sich feste Zeiten einzuplanen, auch wenn es zugegebenermaßen schwierig ist. Denn macht man das nicht, dann findet sich immer etwas, das wichtiger ist - und wenn es nur die Couch ist. Noch einfacher geht es, wenn man sich mit einer Freundin oder Nachbarin zum Sport verabredet, denn dann hat der innere Schweinehund gleich deutlich weniger Chancen. Aber auch einem kleinen Restaurantbesuch nach dem Sport sollte man widerstehen lernen. Denn um richtig in Form zu kommen, muss man auch einiges investieren.

Ein straffer Beckenboden ist Voraussetzung

„Drei sportliche Impulse in der Woche sind - neben einer gesunden Ernährung - sinnvoll und notwendig“, so Alexandra Mück. „Ob man das allerdings unter Anleitung macht, sich privat verabredet oder allein beziehungsweise gemeinsam mit den Kindern im Wohnzimmer turnt, das macht keinen Unterschied. Wichtig ist nur, wie man es macht.“ Dazu gehört unter anderem, die entsprechenden Übungen korrekt durchzuführen. Wobei ein straffer Beckenboden übrigens erst die Voraussetzung bildet, um andere Muskeln zu trainieren. Was vor allem die Mütter beachten sollten, deren letzte Geburt noch nicht allzu lange her ist.

Kanga-Training: Workout mit Baby

Es ist wichtig, mal etwas für sich zu machen. Denn wenn man selbst in Form ist, fühlt man sich nicht nur fitter und gesund, man steckt auch manche durchwachte Nacht besser weg und kann selbst beruflichen Stress, der sonst in der Familie landen würde, durch die Bewegung gezielt abbauen. „Hinzu kommt das Lösen von Verspannungen und der Muskelaufbau nach der Zeit der Schwangerschaft.“ Wer bereits größere Kinder aber keinen geeigneten Babysitter hat, der kann entweder auf Fitnessstunden mit Kinder-Betreuung zurückgreifen oder aber zum Beispiel mit den Kindern ins Schwimmbad gehen. Während sie toben, lassen sich gut ein paar Bahnen ziehen. Aber auch mit Baby muss man auf Sport nicht verzichten. Neben Übungen für zu Hause, die man auch prima mit dem Nachwuchs gemeinsam machen kann, gibt es Angebote wie Mama-Yoga, Nordic Walking für frischgebackene Mamas oder das Kanga-Training, das aus Österreich kommt und das Alexandra Mück deutschlandweit als Erste angeboten hat. Bei dieser Form des Workouts trägt man sein Kind im Tuch oder der Trage bei sich. „So hat die junge Mutter die Möglichkeit, sowohl ihrem Kind als auch sich selbst etwas Gutes zu tun. Ganz ohne schlechtes Gewissen. Das kommt auch berufstätigen Müttern von kleinen Kindern sehr entgegen, die ungern ihre kostbare Zeit mit dem Kind an einen Babysitter abgeben wollen, nur um zum Sport zu gehen.“

Fit werden - so ganz nebenbei

Tatsächlich kann man seinen Körper auch im Alltag und ohne Sportkurs wieder ein wenig mehr in Form bringen. Das beginnt schon damit, dass man statt des Aufzugs die Treppe benutzt, zu Fuß zum Einkaufen geht oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Ein kleiner Schrittzähler, den man sich am Hosenbund festmachen kann, zeigt an, wie viel man sich tatsächlich bewegt hat. 10.000 Schritte am Tag sollten es da schon sein. Das scheint viel, aber allein, wenn man mal eine Bus- oder U-Bahnstation früher aussteigt, kommt man schnell auf rund zweitausend Schritte mehr. Zusätzlich kann man sich angewöhnen, regelmäßig das Gesäß und die Beine für ein paar Sekunden anzuspannen und dann bewusst wieder loszulassen. Diese kleine isometrische Übung kann man überall unbemerkt durchführen. An der Kasse vom Supermarkt genauso wie während eines Meetings, beim Kochen ebenso wie auf dem Spielplatz. Wenn man dann noch die eine oder andere Tafel Schokolade durch Obst ersetzt und statt Chips Gemüse vor dem Fernseher knabbert, wird der Erfolg nicht lange auf sich warten lassen. Und das spornt an, noch mehr für sich zu machen.

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