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Rückenschmerzen bei Kindern nehmen zu

01.07.2010, 16:06 Uhr | dpa

Rückenschmerzen bei Kindern nehmen zu. Vierjähriges Mädchen vor dem Fernseher.

Zuviel Glotzen macht krank. (Bild: Imago)

Fernsehen, X-Box, DVD - immer mehr Zeit verbringen Kinder vor der Mattscheibe. Bewegung und frische Luft kommen dabei oft zu kurz. Nicht ohne Folgen, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage unter 100 Kinder- und Jugendärzten zeigt. Die Volkskrankheit Rückenschmerzen erobert immer stärker auch die Kinderzimmer. Prävention ist wichtig. Und dabei sind vor Allem auch die Eltern gefordert!

Kinderärzte warnen

Immer mehr Kinder leiden nach Einschätzung von Ärzten schon in jungen Jahren unter Rückenschmerzen. Die Beschwerden beginnen oft schon bei der Einschulung und sind besonders ausgeprägt im Alter von elf bis 14 Jahren. Das ergab eine bundesweite Forsa-Umfrage unter 100 Kinder- und Jugendärzten im Auftrag der Krankenkasse DAK in Hamburg. Demnach sind 13 Prozent der Mediziner der Ansicht, dass die Zahl der Kinder mit Rückenschmerzen in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen hat und 44 Prozent, dass es zumindest eine leichte Steigerung gibt.

Bewegungsmangel und übertriebene Mediennutzung als Hauptursachen

Als häufigste Ursachen vermuten die Ärzte, dass sich die Kinder zu wenig in der Freizeit bewegen (98 Prozent) sowie Medien und PC intensiv nutzen (95 Prozent). Nach Ansicht der Mediziner regen auch die Eltern die motorische Entwicklung ihrer Kinder nicht genug an (91 Prozent). Als weitere Ursachen nennen sie zu wenig oder schlechten Schulsportunterricht (60 Prozent) sowie schlechte oder falsche Ernährung (53 Prozent).

Während Kinder bis 5 Jahre der Umfrage zufolge beschwerdefrei sind, haben 6 Prozent der 6- bis 8-jährigen schon Rückenprobleme. Bei den 9- bis 10-Jährigen sind es 15, bei den 11- bis 12-Jährigen schon 21 und bei den 13- bis 14-Jährigen sogar 40 Prozent. Von den 15- bis 16-Jährigen sind 10 Prozent betroffen.

Eltern mit gutem Beispiel voran

Den Sportmediziner Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln verwundert die Zunahme der Rückenbeschwerden in jungem Alter nicht. Im Schnitt gingen Kinder heute nur noch 900 Meter pro Tag, säßen dafür aber fast vier Stunden vor dem PC oder Fernseher, sagt er. Der Körper brauche aber ständig Bewegungsreize, um fit zu bleiben. Das gelte auch für Kinder: Sie sollten sich einfach mehr bewegen, indem sie hüpfen, klettern oder springen.
Eltern müssten auch in Sachen Bewegung ein Vorbild sein und die Kleinen mit dem «Bewegungsvirus» infizieren, rät Froböse.

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