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Sonnenallergie bei Kindern: Vorbeugung und Behandlung

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Allergien  

Wenn die Sonne krank macht

07.07.2010, 12:18 Uhr | dpa

Sonnenallergie bei Kindern: Vorbeugung und Behandlung. Kleiner Junge spielt am Strand.

Intensive Sonnenstrahlung: Im Urlaub besonders aufpassen. (Bild: Imago)

Auch wenn man es bei den aktuellen Temperaturen fast vergessen hat: Starke Sonne ist in Deutschland eher die Ausnahme. Deshalb sind wir kaum an die gefährlichen UV-Strahlen gewöhnt. Vor allem die besonders empfindliche Kinderhaut ist gefährdet, wenn sie im Sommerurlaub oder an den wenigen heißen Tagen plötzlich starker Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Es droht eine Sonnenallergie. Kinderärzte geben Tipps zu Vorbeugung, Erkennung und Behandlung.

Stubenhocker besonders betroffen

Immer mehr Kinder leiden Experten zufolge unter einer Sonnenallergie. Betroffen sind vor allem Kinder, die sich während der Schulzeit wenig draußen aufhalten und dann auf Urlaubsreisen in den Ferien plötzlich extremer Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. "Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder im Frühjahr und Sommer besonders gut mit Kleidung und Sonnenschutzmitteln, die UVA- und UVB-Strahlen herausfiltern, geschützt sind", empfiehlt Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Thüringen. Das gelte auch für Kinder, die keine Sonnenallergie haben.

Beliebte und gute Hausmittel

Eine Sonnenallergie bezeichnet eine verzögerte entzündliche Reaktion der Haut auf ultraviolette Strahlung, insbesondere auf UVA-Strahlung. Zeigt ein Kind Stunden oder Tage nach Sonnenexposition an den nicht bedeckten Körperstellen stark juckende rote Pusteln, weist dies auf eine Sonnenallergie hin. Zur Linderung eignen sich Zink-Schüttelmixturen aus der Apotheke. Kühlung, zum Beispiel mit einem Aloe-Vera-Gel, verringert den Juckreiz.

Achtung: Verbrennungsgefahr

"Eltern sollten aber bei der Verwendung von Arzneimitteln und Pflegestoffen in Verbindung mit Sonneneinstrahlung generell vorsichtig sein. Es gibt bestimmte Stoffe, die sich durch Sonnenlicht chemisch verändern und starke Hautreaktionen auslösen", warnt Niehaus. So könnten Pflanzen wie der Riesenbärenklau (Herkulesstaude), Schierlingskraut, Feigenblätter, Petersilie, Sellerie oder Gräser und Klee bei gleichzeitiger Einwirkung von UVA-Sonnenstrahlung schwere Hautschäden verursachen. "Diese müssen dann wie Verbrennungen behandelt werden", betont Niehaus. Auch Medikamente wie Antibiotika oder Naturprodukte wie Nachtkerzenöl können verstärkte Reaktionen auf Sonne auslösen. Deshalb sollte der Kinder- und Jugendarzt auf jede Hautveränderung einen Blick werfen.

ratgeber.t-online.de - Sonnenallergie vorbeugen: So geht’s

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