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Allergie vorbeugen: Grenzwerte für Nickel gefordert

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Allergie  

Verbindliche Grenzwerte Fehlanzeige

08.07.2010, 16:08 Uhr | sid

Allergie vorbeugen: Grenzwerte für Nickel gefordert. Junge buddelt im Sandkasten.

Viele Metallspielzeuge haben eine nickelhaltige Legierung. (Bild: Imago) (Quelle: imago)

Ob Spielzeugauto oder das Schäufelchen für den Sandkasten - viele Gegenstände, mit denen unsere Kinder täglich umgehen, sind aus Metall. Ihre Legierungen enthalten häufig Nickel, das in hoher Konzentration Allergien auslösen kann. Für Schmuck und Metallapplikationen an Kleidung gelten deshalb klare Grenzwerte. Nicht so für Spielzeug! Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sehen Handlungsbedarf.

Spielzeug sollte hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen

Um Kinder vor Kontaktallergien zu bewahren, sollte Kinderspielzeug, das Metalllegierungen enthält, nur geringe Mengen an Nickel abgeben. Kontaktallergien sind Hautreaktionen, die durch Berührungen mit bestimmten Stoffen wie zum Beispiel Nickel ausgelöst werden. Als Allergene kommen auch bestimmte Duftstoffe in Betracht, wenn Ihre Konzentration zu hoch ist. In Spielsachen für Kinder im Alter unter drei Jahren sollten die Stoffe möglichst gar nicht nachweisbar sein. Denn kommen schon Kinder mit allergieauslösenden Stoffen in Berührung, wächst die Wahrscheinlichkeit einer späteren Kontaktallergie. "Spielzeug, das Kinder täglich in die Hände nehmen, sollte mit Blick auf seine stoffliche Zusammensetzung besonders hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen", fordert deshalb Professor Andreas Hensel, Präsident des BfR.

Gesetzeslücke schließen

Bisher ist für Kinderspielzeug aus Metall nicht gesetzlich festgelegt, in welchen Mengen es Nickel abgeben darf. Diese Regelungslücke muss aus Hensels Sicht geschlossen werden. Um Kinder vor einer möglichen Kontaktallergie ausreichend zu schützen, sollten, nach Meinung seines Instituts, die gültigen Richtwerte für nickelhaltigen Schmuck oder Metallapplikationen an Bekleidungstextilien auch für Spielzeug gelten. Aus diesen Gegenständen dürfen bis zu 0,5 Mikrogramm pro Quadratzentimeter und Woche freigesetzt werden. Ebenfalls empfiehlt das Institut für kennzeichnungspflichtige Duftstoffe, den derzeit gültigen Deklarationsgrenzwert von 100 Milligramm je Kilogramm Spielzeugmaterial auf zehn Milligramm je Kilogramm zu reduzieren. Spielzeug für Kinder unter drei Jahren sollte demnach gar keine Duftstoffe enthalten.

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