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Kindermedizin: Operation genau erklären

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Kindermedizin  

OP-Stress schadet der Genesung

19.07.2010, 09:00 Uhr | t-online.de, dpa

Kindermedizin: Operation genau erklären. Ärztin mit kleiner Patientin auf dem Arm.

Kindgerechtes Erklären unterstützt die schnelle Heilung. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Eine Operation ist für jeden Patienten eine Ausnahmesituation. Das gilt umso mehr für Kinder. Ein Haufen wildfremder, maskierter Menschen in OP-Kitteln steht bereit, um an Mandeln oder Blinddarm herumzuschneiden. Bei der Vorstellung wird es selbst manchem sonst eher hart gesottenen Erwachsenen anders im Bauch. Aber wie nimmt man Kindern die Angst vor Skalpell und Narkose? Experten raten Ärzten und Eltern zu Offenheit und kindgerechtem Erklären.

OP-Ablauf genau erklären

Stress vor einer Narkose kann die Genesung bei kranken Kindern verzögern. Deshalb sollten Ärzte ihnen den Ablauf einer Operation mit Broschüren oder Videos genau erklären. Dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) in Stuttgart.

Das Aufsetzen der Maske üben

Kinder hätten vor allem Angst vor der ungewohnten Umgebung und vor Schmerzen. Dies führe oft zu Verweigerung oder aggressivem Verhalten bei der Narkoseeinleitung. Zur Vorbereitung können Eltern aber schon einfache Situationen wie das Aufsetzen der Narkosemaske mit den Kindern üben. Bei der Narkoseeinleitung selbst sind die Eltern dann aber besser nicht dabei: Laut DGAI zeigen Studien, dass Mutter und Vater dem Nachwuchs die Angst vor dem Eingriff nur schlecht nehmen können. Kein Wunder: Sind sie doch meist selbst voller Sorge um den Nachwuchs.

Kinder bekommen zu wenig Schmerzmittel

Die Angst der kleinen Patienten ist gar nicht unbegründet. Kinder leiden nach einer OP oft unnötiger Weise viel stärker, als es eigentlich sein müsste. "Nur in vier Prozent aller befragten Kinderabteilungen wird der Schmerz regelmäßig gemessen, dabei haben wir die modernen Methoden", betont Oberarzt Winfried Meissner von der Uniklinik Jena. Aus Sorge vor möglichen Überdosierungen und weil Kinder die Schmerz-Intensität nicht so gut ausdrücken können, würden Kindern bei der Nachversorgung häufig viel zu wenig Schmerzmittel gegeben.

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