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Urologie: Hodenhochstand früh behandeln lassen

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Urologie  

Hodenhochstand früh behandeln lassen

31.08.2016, 14:01 Uhr | dpa-tmn

Urologie: Hodenhochstand früh behandeln lassen. Baby beim Kinderarzt.

Ein Hodenhochstand sollte bereits im ersten Lebensjahr behandelt werden. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Eine Hodenfehllage gehört zu den häufigsten urologischen Erkrankungen bei Kindern. Betroffen sind rund drei Prozent der zum berechneten Termin geborenen Jungen. Ursache sind vermutlich Störungen im Sexualhormon-Haushalt. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie in Bochum weist darauf hin, dass Eltern einen Hodenhochstand bei ihrem Kind möglichst vor dem ersten Geburtstag behandeln lassen sollten.

Die Gefahren des Hodenhochstands

Bei einem Hodenhochstand liegen die männlichen Keimdrüsen nicht im Hodensack, sondern wandern zum Beispiel aufgrund von Kälte zeitweise in den Leistenkanal. Das kann spätestens im zweiten Lebensjahr zu Schäden an den Keimzellen führen, so dass der Junge später womöglich unfruchtbar ist und ein erhöhtes Hodenkrebsrisiko hat.

So erkennen und behandeln Sie einen Hodenhochstand

Beim Baden oder Wickeln in einer freundlichen, warmen Umgebung könnten Eltern am besten sehen, ob die Hoden richtig liegen, erläutern die Mediziner. Manchmal wandern die Keimdrüsen zwar von selbst in den Hodensack, doch das sei nur bis zum dritten, maximal bis zum sechsten Lebensmonat zu erwarten. Ein Kinderurologe behandelt meist zunächst mit Hormonen, manchmal ist auch eine Operation nötig.

Das Kinderkrankheiten-Lexikon bietet einen Überblick über die häufigsten Kinderkrankheiten. In den Artikeln werden Symptome, Behandlung und mögliche Folgen der Kinderkrankheiten erklärt. Eltern erfahren, bei welchen Anzeichen das Kind schnell zum Arzt muss und bei welchen Krankheiten auch Hausmittel helfen können. Sie finden auch die Information, ob und wie lange Kinderkrankheiten ansteckend sind. Manchen Kinderkrankheiten kann man durch Impfung vorbeugen. Einen Überblick über die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen bietet ergänzend unser Impfkalender
Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Kinderkrankheitenlexikon liefern Anhaltspunkte, können aber keinesfalls die Diagnose eines Kinderarztes ersetzen. Sicherheitshalber sollten Eltern auffällige Symptome bei ihrem Kind vom Arzt abklären lassen.

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