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Babynahrung: Ab wann braucht ein Baby Brei?

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Ein großer Schritt: Der erste Brei

19.03.2016, 15:49 Uhr | dpa

Babynahrung: Ab wann braucht ein Baby Brei?. Beikost: Eltern sollten nicht zu früh Brei füttern. (Bild: imago)

Eltern sollten nicht zu früh Brei füttern. (Bild: imago)

Der erste Brei: Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer für ihr Baby - deshalb sollte es ihn auch nicht zu früh beschreiten. Erst in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres sollten Eltern ihr Kind auf Brei umstellen und das auch nur langsam.

Eltern sollten ihr Kind nicht zu früh mit Beikost füttern. "Die ersten sechs Monate wird am besten voll gestillt", rät Nicole Nörrenberg von der Interessengemeinschaft freiberuflicher Kinderkrankenschwestern IG-Kikra. Nach Ende des sechsten Monats könne dann langsam angefangen werden, Kürbismus oder einen Brei aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch zu füttern. Da sich die Verdauung des Kindes erst darauf einstellen muss, reichen anfangs einige Löffel aus. Ziel sei es, eine ganze Mahlzeit mit Beikost zu ersetzen.

Verträgt Ihr Kind den Brei?

Nach einem Monat könnten Eltern auf einen Vollmilch-Getreidebrei umsteigen, in den Obst gemischt werden kann. Anzeichen dafür, dass die Kinder die Beikost nicht vertragen, sind Bauchschmerzen, Blähungen oder allgemeine Unruhe. In einem solchen Fall sollte der Kinderarzt eingeschaltet werden, empfiehlt die Kinderkrankenschwester aus Großwallstadt (Bayern).

Wann sollte was gefüttert werden?



0 bis 5. / 6. Monatab 6. Monatab 7. / 8. Monatab 9./ 10. Monatab 11. / 12. Monatab 12. Monat

Muttermilch /

Flaschenmilch

Obst- und Gemüsebreis mit Getreide,

Kartoffeln, Kürbis, Banane, Apfel

Reisflocken, Hirseflocken

Fleisch, Rapsöl, Butter, Sonneblumenöl

Apfelsaft (Vitamin C erhöht Eisenaufnahme)

Blumenkohl, Broccoli, Mais,

Pastinake, Sellerie, Kohlrabi,

Pfirsich, Birnen, Banane

Vollkornflocken

Mango, Aprikosen,

Erbsen, Chinakohl,

milder Käse, Joghurt,

Ei, Kräuter, Brot

ganz wenig Salz

(teilweise)

Familien-Essen

Fisch, Sojaprodukte, Nüsse,

Kuhmilch, Zitrusfrüchte,

kalt gepresste Öle

auch schwerer verdauliche

und allergene Nahrung möglich


(Quelle: Forschungsinstitut für Kinderernährung)

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