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Masern: An Affen erfolgreich getestetes Impfinhalat könnte helfen, die Kinderkrankheit auszurotten.

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Inhalierbarer Masernimpfstoff erfolgreich an Affen getestet

02.02.2011, 15:38 Uhr | sid

Masern: An Affen erfolgreich getestetes Impfinhalat könnte helfen, die Kinderkrankheit auszurotten.. Möglicherweise gibt es in Zukunft ein Impfinhalat gegen Masern . (Foto: imago)

Masern gelten als harmlose Kinderkrankheit, können aber tödlich sein. (Bild: Imago) (Quelle: imago)

Bisher ist es trotz weltweiter Bemühungen nicht gelungen, die Masern auszurotten. Ein neu entwickelter Impfstoff zum Einatmen könnte einen Schritt in diese Richtung bedeuten. Bisher haben ihn Wissenschaftler allerdings erst an Affen getestet.

Bisher gängige Seren sind oft schwierig einzusetzen

Ein inhalierbarer Masernimpfstoff in Pulverform ist jetzt erfolgreich an Rhesusaffen getestet worden. Bei der von US-Wissenschaftlern durchgeführten Untersuchung soll es keine Nebenwirkungen gegeben haben. Weltweit laufen seit Jahren Bestrebungen, die Masern auszurotten. Bereits im Jahr 2010 hätte die Virusinfektion in Deutschland und Europa ausgerottet sein sollen, was jedoch nicht gelungen ist. Auch in anderen Teilen der Welt wird noch immer mit Impfungen gegen die Erkrankung gekämpft. Allerdings ist es gerade in ärmeren Ländern mit heißem Klima oft schwierig, den bisher gängigen Impfstoff einzusetzen. Dieser muss gekühlt werden, zudem ist es erforderlich, dass er den Menschen per Spritze verabreicht wird. Hierfür müssen Hygienemaßnahmen eingehalten werden, um die Übertragung anderer Krankheiten durch die Injektionen zu vermeiden. Diese Faktoren erschweren es vor allem in Schwellenländern, Masernimpfungen durchzuführen.

Neuer Impfstoff ist einfach zu lagern und zu verabreichen

Der nun in den USA getestete Impfstoff ist ein trockenes Pulver, das sich leichter lagern lässt als flüssige Impfseren. Die Verabreichung des Pulvers erfolgt laut dem Expertenbericht im Fachmagazin "PNAS" mit einem Aerosolinhalator. Eine Impfdosis soll ausreichen, um einen vollen Impfschutz zu gewährleisten. Nicht nur in Schwellenländern könnte dies von Vorteil sein, denn auch in Deutschland gibt es Eltern, die ihre Kinder nur einmal immunisieren lassen, die zweite Impfung mit dem bisher gängigen Mittel aber vergessen. Unter anderem deshalb ist es schwierig, die Masern komplett auszurotten.

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