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Ausgeprägte Rituale bei Kindern können auf Zwangsstörung hindeuten

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Ausgeprägte Rituale bei Kindern können auf Zwangsstörung hindeuten

08.04.2011, 09:13 Uhr | dapd

Ausgeprägte Rituale bei Kindern können auf Zwangsstörung hindeuten.  Rituale, wie beispielsweise das Zählen von Dingen oder Mustern können auf eine Zwangsstörung hindeuten. (Foto: imago)

Rituale, wie beispielsweise das Zählen von Dingen oder Mustern können auf eine Zwangsstörung hindeuten. (Foto: imago)

Ausgeprägte Rituale bei Kindern können Anzeichen für eine Zwangsstörung sein, wie die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) erklärt. Beispiele seien das ständige Kontrollieren von Fenstern und Türen oder das Zählen bestimmter Gegenstände. Eine solche Störung müsse möglichst frühzeitig behandelt werden, betonen die Fachleute.

Auslöser sind Ängste

Oft versuchten Kinder mit einer Zwangsstörung, ihre Familie in die Rituale einzubeziehen, heißt es weiter. Dabei könne es auch zu Aggressionen gegenüber Eltern und Geschwistern kommen. Betroffene Kinder litten häufig unter Zwangsgedanken und befürchteten beispielsweise, dass sie sich beschmutzen oder ihrer Familie etwas zustoßen könnte. Diese Ängste versuchten sie, durch zwanghaft wiederholte Rituale zu neutralisieren. "Versucht das Kind, die Handlung zu unterlassen oder wird es daran gehindert, kommt es zu Angstzuständen", erklärt die DGKJP.

Wirksame Behandlung

Zwangsstörungen könnten durch Medikamente und Psychotherapie wirksam behandelt werden, erläutert die Organisation. Es wird geschätzt, dass etwa zwei Prozent aller Kinder und Jugendlichen von einer Zwangsstörung betroffen sind. Das Durchschnittsalter bei Erkrankungsbeginn liegt bei zehn bis 13 Jahren.



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