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Kinderwagen als Sportgerät  

Buggyfitness hält Mütter mit Baby fit

14.08.2014, 09:43 Uhr | dapd

Buggyfitness hält Mütter mit Baby fit . Buggyfitness: Mama strampelt, Baby schlummert. (Quelle: dapd)

Buggyfitness: Mama strampelt, Baby schlummert. (Quelle: dapd)

Junge Mütter haben kaum Zeit für Sport. Das Baby muss rund um die Uhr betreut werden. Fehlt ein Babysitter, fehlt häufig auch die Gelegenheit, den Schwangerschaftsspeck loszuwerden. Spezielle Fitnessprogramme nehmen sich dieses Problems an: Buggyfitness.

Bei Buggyfitness trainieren Mütter mit ihrem Baby unter fachkundiger Anleitung an der frischen Luft. Der Nachwuchs wird einfach ins Programm eingebunden, der Kinderwagen zum Sportgerät. Solche Gruppenkurse gibt es inzwischen in mehr als zehn deutschen Städten. Die meist privaten Anbieter heißen "Buggyrunners", "Fit mit Kinderwagen" oder "Laufmamalauf".

Im Sommer wird mit Babys auf der Matte trainiert

Warmup einer "Laufmamalauf"-Gruppe im Volkspark Wilmersdorf in Berlin: Elf Frauen stellen sich mit ihren Kinderwagen in einer Reihe auf. Sie halten sich am Griff fest, strecken die Beine, lassen die Füße kreisen und joggen im Stehen. Zwischendurch geht der Blick immer wieder in den Kinderwagen. Einige Babys schlafen, andere schauen zu. Die Kleinen sind heute nicht gefordert. "Im Sommer gibt es Mattenübungen, bei denen die Mütter die Babys zu sich nehmen und im Liegen mit ihnen trainieren. Jetzt ist es zu kalt dafür", erklärt Katja Ohly-Nauber, prä- und postnatale Fitnesstrainerin sowie Mitbegründerin der Organisation "Laufmamalauf".

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Mama joggt und schwitzt, während das Baby schlummert

Also bleiben die Kinder in dicke Jacken eingepackt im Wagen, während die Mütter schwitzen. In 60 Minuten absolvieren sie fünf Stationen an wechselnden Orten im Park: Sie trainieren mit Gummibändern, machen Liegestütze an der Parkbank, laufen über einen Hügel und steigen Treppenstufen auf und ab. "Werden die Kinder unruhig, geht es eine Station weiter. Das Spazierenfahren auf dem Weg dorthin beruhigt und macht schläfrig" erklärt Ohly-Nauber.

Konzept stammt aus den USA

Das Konzept des Buggy-Workouts stammt aus den USA. "Ich habe in einer amerikanischen Hausfrauenzeitschrift davon gelesen und dachte, was die in Kalifornien können, können wir auch", erzählt die 37-Jährige. Der erste "Laufmamalauf"-Kurs startete im Sommer 2010 in Berlin. Mittlerweile gibt es allein in der Hauptstadt 25 Kurse an 15 Standorten. Weitere sind in Potsdam, Stuttgart und Karlsruhe hinzugekommen. Sie sind geeignet für Kinder bis zu zwei Jahren.

Miriam Reinhardt hat sich ein derartiges Angebot schon immer gewünscht. "Die Verbindung von Sport und nettem Zusammensein mit anderen Müttern ist super", sagte die dreifache Mutter, die mit dem neunmonatigen Nuri Pepino zum Training kommt. Wie viele andere Frauen führte sie der Zufall zu "Laufmamalauf": "Ich habe die Gruppe im Park trainieren sehen, sie angesprochen und war sofort begeistert", erzählt die 36-Jährige. Zahlreiche Kursteilnehmerinnen kämen aber auch auf Empfehlung anderer Mütter, sagt Ohly-Nauber.

Kaffeeklatsch nach dem Training

Trainieren kann jede Frau ein- bis mehrmals wöchentlich - eben so oft, wie Kurse in den Parks angeboten werden. Weil die Frauen in der Regel feste Trainingstage haben, kennt man sich in der Gruppe. Nach dem Workout tauscht sich Miriam Reinhardt mit den anderen Müttern beim Plausch im Café aus - über Stillzeiten, Schlafverhalten der Babys, aber auch Themen abseits der Mutterschaft.

Auch für Unsportliche geeignet

Der Kurseinstieg bei "Laufmamalauf" ist bereits ab sechs Wochen nach der Entbindung möglich, bei einem Kaiserschnitt müssen acht Wochen vergangen sein. "Ob vor der Schwangerschaft schon einmal Sport gemacht wurde, spielt keine Rolle. Jeder wird seiner Vorkenntnisse entsprechend gefordert", sagte Ohly-Nauber. Nur für Frauen mit Beckenbodenproblemen sei das Training ungeeignet.

Väter dürfen mitmachen

Auch männliche Interessenten seien willkommen. Bisher habe aber nur ein junger Vater das Fitnessprogramm ausprobiert. "Männer verbinden mit Sport oft andere Dinge als Frauen. Da geht es um Wettkampf, Leistung und Disziplin", erklärt Ohly-Nauber. Zudem sei das Programm speziell zugeschnitten auf die weiblichen Problemzonen von frischgebackenen Müttern.

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