Startseite
Sie sind hier: Home > Eltern > Gesundheit >

Zahnreport: Kleine Kinder sind zu selten beim Zahnarzt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Zahnreport: Kleine Kinder sind zu selten beim Zahnarzt

24.04.2012, 14:38 Uhr | t-online.de, dpa

Zahnreport: Kleine Kinder sind zu selten beim Zahnarzt. Vor allem die unter sechsjährigen Kinder gehen zu selten zum Zahnarzt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vor allem die unter sechsjährigen Kinder gehen zu selten zum Zahnarzt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kleine Kinder werden zu selten zum Zahnarzt gebracht. Nur knapp ein Drittel der unter Sechsjährigen nimmt an der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt teil - das geht aus dem Zahnreport 2012 der Krankenkasse Barmer GEK hervor.

Gesunde Milchzähne sind wichtig

"Schäden am Milchgebiss haben später häufig Schäden der bleibenden Zähne zur Folge", erklärte der Autor der Studie, Professor Thomas Schäfer vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung in Hannover. Früherkennungsuntersuchungen bei Kleinkindern müssten daher gestärkt werden, vor allem bei sozial schwachen Familien und alleinerziehenden Müttern.

Immerhin rund fünf Prozent aller Zahnfüllungen entfallen auf die Milchzähne.

Bettnässen-Special 
Bettnässen überwinden

Fakten über Bettnässen, Therapien und Interviews mit Betroffenen. Bettnässen und Schlafprobleme

Gruppenprophylaxe in den Kindergärten gefordert

Der Vorstandsvorsitzende der Barmer Krankenkasse forderte angesichts dieser Zahlen, die Gruppenprophylaxe in den Kindergärten systematisch auszubauen. "Damit erreichen wir auch besser die Kinder, die nicht zu den Früherkennungsuntersuchungen beim Zahnarzt kommen."

Ältere Kinder nehmen die Vorsorgeuntersuchung wahr

Über alle Altersgruppen hinweg scheint sich die Zahnprophylaxe aber etabliert zu haben: 2010 nahm laut Report jeder Zweite an dem Check-Up teil. Bei den 6- bis 18-Jährigen sind es sogar rund 68 Prozent.

Zahnarztkosten steigen

Gleichzeitig steigen auch die Zahnarztkosten: 2011 betrugen die jährlichen Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für Behandlungen 8,39 Milliarden Euro - eine Steigerung um 11,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006 (7,67 Milliarden Euro). Die Kosten für den Zahnersatz kletterten nach Angaben der Barmer um 18,8 Prozent von 2,7 Milliarden Euro im Jahr 2006 auf 3,13 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video


Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal