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DLRG warnt: Zu viele Schwimmbäder werden geschlossen

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DLRG warnt vor zu vielen Schwimmbad-Schließungen

01.06.2012, 11:41 Uhr | dpa

DLRG warnt: Zu viele Schwimmbäder werden geschlossen. Immer weniger Schüler bekommen Schwimmunterricht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Immer weniger Schüler bekommen Schwimmunterricht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In Deutschland können immer weniger Kinder schwimmen, warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Schuld daran sei die Schließung vieler Schwimmbäder, wodurch Schwimmkurse immer seltener werden. Die Lebensretter befürchten bereits schwerwiegende Auswirkungen auf die Zahl der Badeunfälle.

DLRG warnt vor Schwimmbad-Schließungen

Die DLRG hat angesichts von mehr als 400 Ertrunkenen im vergangenen Jahr eindringlich für mehr Kinder-Schwimmkurse plädiert und vor weiteren Bäderschließungen gewarnt. "Wir haben in den letzten zehn Jahren 1100 Bäder verloren für die Ausbildung", sagte DLRG-Präsident Klaus Wilkens. Fast 320 weitere Bäder seien aufgrund weiterer Sparmaßnahmen der Kommunen akut von der Schließung bedroht. Konnten Ende der 80er Jahr noch mehr als 90 Prozent der Viertklässler in Westdeutschland schwimmen, seien es nun bundesweit im Schnitt nur noch 70 Prozent. In über 20 von 100 Grundschulen kann also kein Schwimmunterricht stattfinden, da das nächste Bad zu weit entfernt ist.

Die Lebensretter der DLRG bemängeln außerdem, dass der Schwimmunterricht in den Schulen oftmals ausfalle und die Kinder nicht selten von Lehrern trainiert werden, die für diesen Zweck nicht ausreichend ausgebildet sind.

Das leisteten die Lebensretter im letzten Jahr

Insgesamt ertranken 2011 in Deutschland 410 Menschen - 28 weniger als 2010. Mehr als die Hälfte war dabei über 50 Jahre alt. Ursache für den Rückgang war laut Wilkens der verregnete Sommer, der außergewöhnlich wenige Menschen an die Küsten und Seen gelockt habe. Entsprechend sank auch die Zahl jener Menschen, welche die DLRG vor dem Ertrinken rettete, von 535 (2010) auf 457. Gleichwohl sei die Zahl der Hilfeleistungen für Wassersportler gestiegen.

So mussten die Retter fast 7400 Mal etwa gekenterte Segelboote wieder aufrichten oder in Seenot geratene Surfer aus dem Wasser fischen. Das sei ein Plus von 7,5 Prozent. Noch deutlicher, nämlich um fast 29 Prozent, stiegen die Erste-Hilfe-Leistungen. Mehr als 40.000 Mal behandelte die DLRG im vergangenen Jahr Schnittwunden, Insektenstiche oder Herz-Kreislauf-Probleme.

Im Vergleich wenig Ertrunkene in Deutschland

Die meisten Toten beklagten wie in den Vorjahren die Flächenländer Bayern (78), Niedersachsen (58), Baden-Württemberg (51) und Nordrhein-Westfalen (47). Im internationalen Vergleich liege Deutschland statistisch mit 0,5 Ertrunkenen pro 100.000 Einwohner dennoch zusammen mit Schweden und Großbritannien weltweit eher hinten. In Russland etwa liege die Rate 20 mal so hoch, sagte Wilkens. Dort kämen pro Jahr bis zu 15.000 Menschen durch Ertrinken ums Leben.

In Deutschland ertranken die meisten Menschen in Flüssen, Kanälen oder Seen. Die Küsten waren nur mit vier Prozent der Fälle betroffen.

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