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Eltern kurieren Kinder eher mit Medikamenten als Hausmitteln

12.07.2012, 15:53 Uhr | ots, dpa-tmn

Eltern kurieren Kinder eher mit Medikamenten als Hausmitteln.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Pille und Zäpfchen statt Wickel und Kügelchen: das Vertrauen in Hausmittel schwindet bei Eltern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Vertrauen in traditionelle Heilmittel scheint zu schwinden: Eltern kurieren ihre Kinder inzwischen eher mit Medikamenten aus der Apotheke als mit traditionellen Hausmitteln. Drei Viertel der Mütter und Väter verabreichen einer repräsentativen Umfrage zufolge ihrem Nachwuchs zum Beispiel fiebersenkende Medikamente, Hustensäfte oder Mittel gegen Blähungen. Knapp dahinter kamen traditionelle Methoden wie Wadenwickel oder Quarkumschläge. Lesen Sie außerdem: Diese Hausmittel helfen Kindern!

Traditionelle Mittel contra Medikament aus der Apotheke

Traditionelle Mittel würden seltener genutzt als früher: 72,5 Prozent der Befragten gaben bei der aktuellen Umfrage im Auftrag des Apothekermagazins "Baby und Familie" an, überlieferte Methoden anzuwenden. 2008 waren es laut Mitteilung noch 82,2 Prozent.

Doch mit den guten alten Hausmitteln wie Wadenwickeln, Zwiebelsäckchen oder Quarkumschlägen versuchen immer noch viele Eltern, die Wehwehchen ihrer Kinder zu lindern. Allerdings hat das Vertrauen in die Hausmittel in den vergangenen Jahren der Umfrage zufolge deutlich abgenommen. 2008 sagten mit 82,2 Prozent gegenüber 72,5 Prozent noch deutlich mehr Eltern, sie therapierten Kinderkrankheiten mit Hausmitteln.


Immer noch wenig Einsatz von Homöopathie

Deutlich weniger setzten Eltern auf homöopathische Mittel, aber immerhin mehr als noch vor vier Jahren. 30,7 Prozent der Mütter und Väter nutzen sie, vor allem um Erkältungen zu kurieren, außerdem bei Durchfallerkrankungen (46,4 Prozent), kleineren Beulen (41,5 Prozent), Fieber (39,3 Prozent) oder Insektenstichen (37,7 Prozent).

An der Umfrage, ausgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg, nahmen 524 Mütter und Väter minderjähriger Kinder teil.

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