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Stiftung Warentest: Mineralöl in Adventskalendern

26.11.2012, 15:20 Uhr | dpa, dapd

Stiftung Warentest: Mineralöl in Adventskalendern . Die Stiftung Warentest hat Rückstände von Mineralöl in Adventskalendern gefunden und damit großen Wirbel ausgelöst. (Quelle: dapd)

Die Stiftung Warentest hat Rückstände von Mineralöl in Adventskalendern gefunden und damit großen Wirbel ausgelöst. (Quelle: dapd)

Schlechte Nachricht vor Weihnachten: Die Stiftung Warentest hat in der Schokolade von 24 Adventskalendern für Kinder Rückstände von Mineralöl und ähnlichen Substanzen nachgewiesen. Die Schokostückchen von neun Produkten hätten sogar besonders kritische Stoffe enthalten, die sogenannten aromatischen Mineralöle, teilte die Stiftung mit.

Arko nimmt Adventskalender aus dem Sortiment

Die Süßwarenkette Arko hat einen Kinder-Adventskalender aus dem Sortiment genommen, in dem die Stiftung Warentest Mineralöl gefunden hatte. "Wir haben rein vorsorglich entschieden, den betroffenen Artikel sofort aus dem Verkauf zu nehmen", sagte Geschäftsführer Torsten Teufert der Nachrichtenagentur dapd. Reklamierenden Kunden werde Arko den Kaufpreis erstatten.

Kinder sollen die Schokolade nicht essen

Die Stiftung Warentest hatte zuvor in der Schokolade von Adventskalendern für Kinder Mineralöl und ähnliche Substanzen nachgewiesen, von denen einige im Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Verbraucher, besonders Kinder, sollten diese Schokolade nicht essen, riet die Stiftung. Die Öle stammten wahrscheinlich aus dem Karton. Er werde häufig aus Recyclingpapier hergestellt, das mit mineralölhaltigen Farben bedruckt sei. Die Substanzen seien vermutlich während der Lagerzeit in die Schokolade eingedrungen, weil diese direkt im Karton liege, sagte eine Sprecherin der Stiftung.

Neun Adventskalender enthalten aromatische Mineralöle

Die Schokostückchen von neun Produkten hätten besonders kritische Stoffe enthalten, sogenannte aromatische Mineralöle, erklärte die Stiftung weiter. Ein Teil der Stoffe stehe im Verdacht, Krebs zu erregen.

Diese Produkte sind stark belastet

Die gefährlichen Stoffe wurden bei diesen Kalendern mit Kindermotiven nachgewiesen:

  • Rausch
  • Confiserie Heilemann
  • Arko
  • Riegelein "The Simpsons"
  • Feodora Vollmilch-Hochfein Chocolade
  • Smarties
  • Hachez Adventskalender "Schöne Weihnachtszeit"
  • Friedel Adventskalender
  • Lindt "Adventskalender für Kinder


Ein Stück pro Tag vertretbar

Zwölf Kalender waren nur gering belastet. Stiftung Warentest hält es für vertretbar, wenn Erwachsene und Kinder von diesen weniger belasteten Süßigkeiten täglich ein Schokoladenstück essen.

Die im Test untersuchten Kalender können Verbraucher anhand der Motivfotos auf der Internetseite www.test.de/weihnachtskalender identifizieren.

Adventskalender für Kinder können auch Alkohol enthalten

Erst kürzlich wurden Eltern aufgeschreckt, weil die Verbraucherzentrale Hessen vor alkoholhaltigen Schokostückchen in Adventskalendern für Kinder gewarnt hat. Die Alkoholangabe in der Schokolade versteckt sich häufig im Kleingedruckten.

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