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Immer mehr Schulspeisungen - nur in den ärmsten Ländern nicht

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Auch Deutschland bräuchte Schulspeisungen

24.05.2013, 15:52 Uhr | dpa-AFX

Immer mehr Schulspeisungen - nur in den ärmsten Ländern nicht. UN-Welternährungsprogram: Schulspeisung und Bildung - das sollte sich weltweit ergänzen.  (Quelle: AFP)

Schulspeisung und Bildung - das sollte sich weltweit ergänzen. (Quelle: AFP)

Weltweit profitieren immer mehr Kinder und Jugendliche von Schulspeisungen, doch ausgerechnet in den ärmsten Ländern greift der Trend nicht. Während Industrieländer mit der Schulverpflegung Ernährung und Bildung der Heranwachsenden verbessern wollen, können in Entwicklungsländern Millionen Kinder nicht zur Schule gehen, weil sie sich ihr Essen erarbeiten oder erbetteln müssen. Das ergibt sich aus dem ersten globalen Bericht zur Ernährung von Schulkindern, den das UN-Welternährungsprogramm (WFP) in Rom vorgestellt hat.

Immer häufiger Schulspeisung

Insgesamt wächst weltweit das Angebot der Schulspeisungen, die vor allem in Krisenländern wie etwa Griechenland auch wichtiger Teil des sozialen Sicherheitsnetzes sind. Seit 2008, also in den Jahren der Wirtschafts- und Ernährungskrisen, weiteten den WFP-Angaben zufolge 42 Staaten ihre Schulspeisungsprogramme aus.

Ganz anders die Situation in den ärmsten Ländern: Dort bekomme noch nicht einmal jedes fünfte Kind Essen in der Schule, mehr als 130 Millionen Grundschulkinder gingen hungrig in die Klasse oder müssten in der Schulzeit arbeiten. Dem begegnet das WFP in 39 Staaten mit Hilfe-zur-Selbsthilfe-Programmen.

Deutschland und Österreich schließen sich aus

Deutschland und Österreich gehören zu den wenigen Ländern, die diese Verpflegung nicht anbieten, auch die Schweiz und Norwegen zählen zu den Ausnahmen. "Dabei ist die schlechte Ernährung von Schulkindern in jüngster Zeit ein großes Thema in Deutschland", hält WFP-Sprecherin Katharina Weltecke fest.

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