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Erwachsene mit Keuchhusten gefährden Babys massiv

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Keuchhusten  

Erwachsene mit Keuchhusten bringen Babys in Lebensgefahr

21.02.2014, 15:39 Uhr | t-online.de, dpa

Erwachsene mit Keuchhusten gefährden Babys massiv. Heute bekommen in Deutschland deutlich mehr Erwachsene Keuchhusten als Kinder. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Heute bekommen in Deutschland deutlich mehr Erwachsene Keuchhusten als Kinder. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Steckt sich ein Erwachsener mit Keuchhusten an, dauert es bis zur Diagnose manchmal Wochen oder Monate. In dieser Zeit könne er Babys und noch nicht vollständig dagegen geimpfte Kleinkinder anstecken und in Lebensgefahr bringen, warnt die Stiftung Kindergesundheit in München. Erwachsene sollten daher ihren Impfschutz regelmäßig auffrischen. Das gelte vor allem, wenn ein Kind in der Familie erwartet wird oder gerade erst zur Welt gekommen ist.

Erwachsene haben bei Keuchhusten anders als erkrankte Kinder nicht die typischen Hustenkrämpfe, sondern eher Anzeichen einer Erkältung, vor allem einen langanhaltenden Husten. Manchmal müssen sie sich dabei auch übergeben. Der Stiftung zufolge kann die Erkrankung bei Erwachsenen drei Wochen bis acht Monate anhalten. Jedoch ist die Krankheit für Erwachsene nicht lebensbedrohlich, wie es bei Babys der Fall ist.

Anders als früher angenommen, sind ältere Menschen nicht ihr Leben lang geschützt, wenn sie als Kind Keuchhusten hatten oder früher dagegen geimpft wurden, erläutert die Stiftung. Sie können sich also nochmals anstecken und die Infektion unbemerkt weitergeben.

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Acht von zehn Keuchhusten-Patienten sind Erwachsene

Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts ist das Durchschnittsalter der an Keuchhusten Erkrankten von 15,1 Jahren (1995) auf 41,7 Jahre (2008) angestiegen. Hochrechnungen zufolge bekommen in Deutschland jedes Jahr mehr als 110.000 Erwachsene Keuchhusten. Damit sind acht von zehn Patienten älter als 18 Jahre.

Diese Impfungen und Auffrischungen empfiehlt das Robert-Koch-Institut

Aus diesem Grund empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts mehrere Impfungen und Auffrischungen gegen Keuchhusten:

  1. Im Alter von zwei bis vier Monaten
  2. Im Alter von elf bis 14 Monaten
  3. Im Alter von fünf bis sechs Jahren
  4. Im Alter von neun bis 17 Jahren
  5. Weitere Auffrischung im Erwachsenenalter: Sofern in den letzten zehn Jahren keine Keuchhusten-Impfung stattfand, sollen Frauen im gebärfähigen Alter wie auch enge Kontaktpersonen (Eltern, Geschwister) und Betreuer (zum Beispiel Tagesmütter, Babysitter, Großeltern) möglichst vier Wochen vor Geburt des Kindes die Impfung auffrischen lassen. Wurde vor der Schwangerschaft nicht geimpft, sollte die werdende Mutter das in den ersten Tagen nach der Geburt des Kindes nachholen.

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