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Erhöhte Infektionsgefahr: Bei Schürfwunden bloß nicht pusten

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Erhöhte Infektionsgefahr  

Bei Schürfwunden bloß nicht pusten

08.04.2014, 16:02 Uhr | dpa

Erhöhte Infektionsgefahr: Bei Schürfwunden bloß nicht pusten. Bei Wunden nicht pusten, sondern die betroffene Stelle mit einem luftdurchlässigen Pflaster abdecken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Wunden nicht pusten, sondern die betroffene Stelle mit einem luftdurchlässigen Pflaster abdecken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Bild, das man häufig sieht: Sobald das Kind fällt und sich verletzt, pusten die Eltern über die Wunde. Viel besser wäre es, das Kind in den Arm zu nehmen und es zu trösten. Denn beim Pusten verteilen sich Bakterien. So werden Wunden richtig versorgt.

Das Kind sollte auch nicht mit der Zunge an die Wunde gehen, rät Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Denn mit Spucke können zusätzliche Erreger in die verletzte Stelle gelangen.

Niehaus empfiehlt Eltern grundsätzlich, die Verletzung ohne Reiben zunächst unter fließendem kalten Wasser zu reinigen. Mit sauberen Händen oder einer Pinzette werden dann Dreckstücke oder kleine Steinchen aus der Wunde geholt und diese anschließend desinfiziert. Von Heilsalben oder Sprühpflaster rät Niehaus zu diesem Zeitpunkt ab.

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Die betroffene Stelle decken Eltern dann mit einer Mullbinde oder einem luftdurchlässigen Pflaster ab.

Bei größeren Wunden gleich zum Arzt

Größere Schürfwunden, etwa über dem ganzen Bein, in Augennähe oder wenn Schmutz und Steinchen sich nicht ganz entfernen lassen, sind sofort ein Fall für den Arzt. Sonst kann sich die Verletzung entzünden und später vernarben. Anzeichen für eine Entzündung sind erwärmte, angeschwollene oder rote Stellen.

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