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Masern-Impfschutz soll verstärkt werden: Kita-Verbot angedroht

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Prävention soll verstärkt werden  

Ohne Masernimpfung Kita-Verbot?

14.06.2015, 15:07 Uhr | Maren Hennemuth, dpa

Masern-Impfschutz soll verstärkt werden: Kita-Verbot angedroht. Nach dem Willen der Koalition sollen Kinder ohne Masernimpfung vom Schul- und Kitabesuch ausgeschlossen werden dürfen. (Quelle: imago/Blickwinkel)

Nach dem Willen der Koalition sollen Kinder ohne Masernimpfung vom Schul- und Kitabesuch ausgeschlossen werden dürfen. (Quelle: Blickwinkel/imago)

Union und SPD wollen den Impfschutz in Deutschland verstärken. Das sehen mehrere Änderungsanträge am geplanten Präventionsgesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor. Über die Vorschläge soll am kommenden Mittwoch der Gesundheitsausschuss des Bundestages abstimmen. Das berichten "Die Welt" und "Bild".

Kinder ohne Impfschutz könnten demnach künftig von Kitas, Schulen und anderen Gemeinschaftsunterkünften ausgeschlossen werden, wenn dort die Masern ausbrechen. Generell müssten Eltern vor der Erstaufnahme ihrer Kinder in eine solche Einrichtung eine ärztliche Beratung über den Impfschutz schriftlich nachweisen. Fehlt dieser Nachweis, könnten künftig Bußgelder fällig werden.

Arbeitgeber sollen Impfstatus prüfen dürfen

In medizinischen Einrichtungen sollen Arbeitgeber nach den Vorschlägen des Gesundheitsministers die Möglichkeit bekommen, den Impfstatus abzufragen und Mitarbeiter bei fehlendem Impfschutz nicht mehr in bestimmten Bereichen einzusetzen. Über den Entwurf des Präventionsgesetzes soll der Bundestag dann am Donnerstag abstimmen.

UMFRAGE
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Bei der größten Masernwelle in Berlin seit Jahren hatten sich seit vergangenem Oktober mehr als tausend Menschen mit dem Virus angesteckt. Ein Kleinkind war an den Folgen gestorben.

Das sind typische Symptome

Zwischen Ansteckung und ersten Symptomen vergehen bei den Masern etwa acht bis 14 Tage. Die Krankheit beginnt mit grippeähnlichen Auswirkungen wie Fieber, Schnupfen und Husten, dann kommt der typische Hautausschlag hinzu. In zehn bis 20 Prozent der Fälle kommt es zu Komplikationen wie Mittelohr- und Lungenentzündungen sowie seltener zu Gehirnentzündungen, die lebensbedrohlich sein können.

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