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Migräne bei Kindern: Schmerzmittel meiden und Ursache feststellen

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Migräne bei Kindern  

Nicht sofort zu Schmerzmitteln greifen

19.05.2016, 15:30 Uhr | dpa

Migräne bei Kindern: Schmerzmittel meiden und Ursache feststellen. Wenn Kinder unter Migräne leiden, sollten Eltern nach den Auslösern suchen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Kinder unter Migräne leiden, sollten Eltern nach den Auslösern suchen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch Kinder können unter Migräne leiden. Der Griff zum Schmerzmittel ist dann meist kein guter Rat. Oft können schon Ruhe in einem abgedunkelten Raum und ein kühles Tuch auf der Stirn helfen. Am besten lassen Eltern sich aber vom Arzt beraten.

Bei Migräne-Attacken sollten Eltern ihren Kindern "keinesfalls eigenständig Medikamente geben beziehungsweise Jugendliche ohne ärztliche Beratung zu Schmerzmitteln greifen", warnt der Kinderarzt Hans-Jürgen Nentwich vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Denn es kann passieren, dass diese langfristig weniger wirken oder auf Dauer zusätzliche Kopfschmerzen auslösen.

Kinder legen sich am besten in einen ruhigen, abgedunkelten Raum. Ein kühles, feuchtes Tuch auf der Stirn lindert die Schmerzen. Außerdem kann es helfen, wenn Eltern die Schläfen, den Scheitel und den Nacken mit Pfefferminzöl einreiben. 

Mögliche Auslöser finden

Wichtig ist, dass andere Erkrankungen ausgeschlossen sind, bevor der Arzt die Diagnose Migräne stellt. Dann sollten Kinder und Jugendliche über ihre Migräne und mögliche Auslöser aufgeklärt werden. Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung können Migräne-Attacken vorbeugen.

"Bei stärkeren Kopfschmerzen gibt es eine Auswahl von Substanzen, die sich für Kinder und Jugendliche eignen", erklärt Nentwich. Darüber sollten Eltern sich beraten lassen - im Zweifel überweist der Kinder- und Jugendarzt an einen spezialisierten Facharzt.

Migräne: Das sind Symptome

Die Symptome der Migräne bei Kindern sind ähnlich wie bei Erwachsenen: starke, hämmernde Kopfschmerzen, die oft mit Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit verbunden sind. Meist dauert eine solche Attacke bei Kindern einige Stunden.

Der BVKJ verweist auf Schätzungen, nach denen zehn Prozent der Kinder zwischen fünf und 15 Jahren sowie gut ein Viertel (28 Prozent) der Jugendlichen zwischen 15 bis 19 Jahren von Migräne betroffen sind.

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