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Werbung im Internet  

Kinder besonders anfällig für Online-Werbung

11.11.2008, 16:43 Uhr | rev

Kinder besonders anfällig für Online-Werbung.

Eltern sollten ihre Kinder im richtigen Umgang mit dem Internet ausbilden und vor Online-Werbung schützen. (Foto: Archiv)

Schon früh geraten Kinder in Kontakt mit Werbung. Reklamebotschaften begegnen ihnen an jeder Straßenecke, auf dem Sportplatz und natürlich im Fernsehen. Wie das ZDF nun berichtet, können Kinder auch im Internet der Werbeflut nicht entgehen. Im Gegenteil, es ist gerade das Internet, das mit seinen interaktiven und multimedialen Möglichkeiten die jungen Nutzer leicht beeinflussen kann. Geschickt wird die Werbung im Internet für Kinder besonders attraktiv gestaltet.

Inhalt oder Werbung?

Eine Studie von Internet-Experte Jakob Nielsen zeigt nun, warum Kinder im Internet anfälliger sind für die Tricks der Werbeprofis: "Kinder können noch nicht zwischen Werbung und Inhalt unterscheiden", sagt Nielsen. Sobald eine Werbebotschaft aus Sicht der Kinder gut aussieht oder ein bekanntes Logo enthält, werde sie angeklickt. An diesem Verhalten könnten auch deutliche Hinweise wie "Werbung" oder "Bezahlter Inhalt" nichts ändern.

Online-Ausbildung für Kinder

So sind hierbei vor allem die Eltern gefragt. Nielsen rät den Eltern, sich Zeit für das Thema zu nehmen und Kindern verständlich den Unterschied zwischen Online-Werbung und anderen Webinhalten beizubringen. Der "Erfurter Netcode" ist ein Verein, der Kriterien für gute Kinderseiten im Internet aufgestellt hat und ein Qualitätssiegel an geeignete Webseiten verleiht. Der Vereinsvorsitzende Burkhard Fuhs setzt sich ebenfalls dafür ein, dass Kinder angemessen von ihren Eltern für den selbstständigen Umgang im Netz ausgebildet werden. Er erklärt, dass Eltern sorgfältig und altersgerecht die Seiten aussuchen sollten, die von ihren Kindern genutzt werden dürfen. "Eltern sollten wissen, was ihre Kinder im Netz machen", so Fuhs.

Webseiten müssen Rücksicht nehmen

Auch in der Zukunft wird es sich nicht vermeiden lassen, dass Kinder im Internet auf Werbung stoßen. Viele gute Kinderseiten lassen sich ohne Werbung nicht umsetzen. Trotzdem sollten sie sich verantwortungsbewusst zeigen. Um für Kinder den Umgang im Internet so gefahrenlos und einfach wie möglich zu gestalten, müssen Kinderseiten einige Dinge beachten, meint Fuhs. Zum Beispiel sollten sie auf großflächige Werbeanzeigen verzichten, die man erst umständlich wegklicken muss. Außerdem sollte die Werbung die Kinder nicht von der eigentlichen Webseite wegführen.


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