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Schlaftipps von der Erziehungsexpertin für Babys

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Schlaf-Tipps von Katia Saalfrank

15.12.2009, 14:14 Uhr

Die Erziehungsexpertin, Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank, weiß aus eigener Erfahrung, dass ein Tag nicht schöner beginnen kann als mit einem ausge- schlafenen Lächeln des eigenen Babys. Dafür sind jedoch die Nachtruhe und die Einschlaf- phase am Abend besonders wichtig. Katia Saalfrank hat ihre Erfahrungen für andere Eltern zusammengefasst.

Katia Saalfrank.Die "Super Nanny" Katia Saalfrank. (Bild: dpa)

Rituale finden und beibehalten

„Abendliche Rituale helfen Ihrem Baby sich auf die Nacht einzustimmen und zur Ruhe zu kommen. Der Schlafteddy, die Kuscheldecke oder ein warmes Bad beruhigen das Baby und lassen es spüren, dass es bald Zeit zum Schlafen ist. Die Kleinen lernen so Ereignisse zu verbinden und Situationen wieder zu erkennen. Durch meine Arbeit mit Familien weiß ich, dass es manchmal ein wenig dauert, bis man sein persönliches Ritual gefunden hat. Das ist von Familie zu Familie unterschiedlich. Man sollte einfach verschiedene Dinge ausprobieren. Ich singe gerne mit Kindern am Bettchen das Schlaflied 'Der Mond ist aufgegangen'. Aber vielleicht haben Sie ein anderes Lieblingslied? Ihre Rituale dürfen sich aber mit der Zeit auch ändern und sich der Entwicklung Ihres Babys anpassen.“

Geregelter Tagesablauf für eine erholsame Nacht

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine gewisse Regelmäßigkeit am Tag wichtig für das Baby ist. Man darf das Kind natürlich nicht überfordern, aber eine ausgewogene Mischung aus Lebendigkeit, Aktivität und Ruhe- phasen ist sinnvoll. Sie müssen sich bewusst machen, dass ein Baby am Tag sehr viel aufnimmt, neu entdeckt und erlebt. Das Zur-Ruhe-Kommen zwischendurch ist deshalb sehr wichtig. Die Eltern sollten nicht den ganzen Tag auf dem Spielplatz verbringen, sondern frühzeitig nach Hause gehen, damit das Baby sich langsam beruhigen und auf die Nacht vorbereiten kann.“

Vorbereitung für die Nacht

„Als Mutter habe ich einige Nächte hinter mich gebracht, in denen ich mit wenig Schlaf auskommen musste, weil mein Baby zwischendurch wach wurde. Aber auch in meiner Beratungspraxis habe ich viel mit Eltern zu tun. Es gibt natürlich immer Gründe, warum Babys wach werden, zum Beispiel Hunger oder während des Zahnens. Es gibt aber Faktoren, wie eine nasse Windel, die kann man vermeiden. Ich habe sehr schnell gemerkt, dass der Schlaf des Babys in direktem Zusammenhang mit der Windel steht. Deshalb habe ich schon immer Pampers Windeln verwendet. Sie haben nicht nur meinem Baby, sondern auch meinem Mann und mir einen ungestörten Schlaf ermöglicht. Die Pampers Baby-Dry von heute sind im Vergleich zu damals ja noch viel leistungsfähiger und dabei sogar dünner und weicher geworden. Mit der richtigen Windel muss heute kein Baby mehr nachts gewickelt werden. Gerade wenn Sie Ihr Baby am Abend gebadet oder gestillt haben sollte es vor dem Schlaf eine frische Windel bekommen. Dabei sollte man darauf achten, dass das Baby nicht ganz ausgezogen wird, denn viele Bewegungen machen Ihr Kind wieder munter. Lieber nur den Body so weit wie nötig hochziehen und mit geübten ruhigen Griffen die Windel anlegen.“

Atmosphäre schaffen

„Ich werde von Familien oft gefragt, was sie machen können, um das Baby am Abend zur Ruhe zu bringen. Das A und O ist eine ruhige Atmosphäre. Beenden Sie den Tag Schritt für Schritt. Für ein Baby ist es schwer, direkt nach einem Spiel oder viel Lärm beispielsweise durch das laufende Fernsehprogramm, Gespräche in der Familie oder spätem Besuch von Freunden am Abend einzuschlafen. Fangen Sie rechtzeitig an, auf die Lautstärke in der Umgebung des Babys zu achten, dimmen Sie das Licht und beruhigen Sie das Kind zum Beispiel mit sanften Streicheleinheiten. Diese Ruhe überträgt sich auf Ihr Baby und es wird schneller in seinen Schlaf finden.“

Vom Tag verabschieden

„So schön der Tag im Park oder auf dem Spielplatz auch war – ein Kind muss die Erfahrung machen, sich von Mama und Papa, von Geschwistern und Aktivitäten des Tages für die Nacht zu verabschieden und sich für die Nacht zu trennen. Schlaf ist keine Tätigkeit wie Essen oder Spielen, Schlaf bedeutet auch Loslassen. Die Eltern sollten sich dies zunächst selbst klar machen und deshalb auch nach einigen liebevollen Streicheleinheiten am Bettchen und dem Gute-Nacht-Ritual das Zimmer verlassen, die Trennung vollziehen und das Kind alleine in den Schlaf finden lassen. Die Kleinen können so die Erfahrung machen, dass Mama und Papa immer noch in der Nähe sind, auch wenn sie aus dem Kinderzimmer gehen. So können die Kleinen verstehen, dass sie nicht alleine sind und mit einem sicheren Gefühl einschlafen.“

Babys Schlaf in der warmen Jahreszeit

„Auf Eltern und Babys kommen mit der warmen Jahreszeit auch die Zeit- umstellung und somit auch ein längerer Tag zu. Es ist deshalb wichtig, bei der Einrichtung des Kinderzimmers an Rollläden, blickdichte Gardinen oder Jalousien zu denken, die das Zimmer gut abdunkeln können. Auf nicht zu warme Kleidung achten, ein Babybody oder kleines Hemdchen reichen für die Nacht vollkommen aus. Nach einem heißen Sommertag kann es in der Nacht sehr warm und stickig bleiben. Sie sollten darauf achten, dass es in dem Kinderzimmer nicht zu heiß ist und eventuell zeitweise das Fenster ankippen. Schauen Sie vor dem eigenen Zubettgehen noch einmal ins Kinderzimmer!“

Schlafen im Urlaub

„Mit der warmen Jahreszeit rückt auch der lang ersehnte Familienurlaub näher. Zum Glück ist das Reisen mit Kindern heute viel unkomplizierter, da viele Hotels sehr kinderfreundlich sind und sich auf den Besuch der Kleinen eingestellt haben. Klären Sie dennoch in einem Telefonat vorab mit dem Hotel, ob auch alles, was Sie benötigen vor Ort ist. Auch macht es durchaus Sinn, für das Baby ein eigenes Reise-Bettchen mitzunehmen. Gewohnte Bett-Utensilien wie ein Schaffell oder bestimmte Kuscheltiere gehören natürlich in den Reisekoffer der Kleinen, denn so können sie sich mit vertrauten Gerüchen und Gegenständen umgeben und fühlen sich sicher. Das Baby kann auch zu Hause schon mal in dem Reise-Bett zur Probe schlafen, um sich daran zu gewöhnen und es später als vertraute Schlafstelle wieder zu erkennen."


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