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Sonnenschutz: So können Eltern ihre Kinder vor Hautkrebs schützen

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Sonnenschutz  

So können Eltern ihre Kinder vor Hautkrebs schützen

23.04.2015, 13:18 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Sonnenschutz: So können Eltern ihre Kinder vor Hautkrebs schützen. Sonnenschutz: Eltern sollten den Sonnenschutz bei Kindern dick und mehrfach auftragen. (Quelle: dpa/tmn)

Eltern sollten den Sonnenschutz bei Kindern dick und mehrfach auftragen. (Quelle: dpa/tmn)

Die Haut von Kindern und Jugendlichen ist besonders anfällig für Sonnenbrand, der zu Hautkrebs führen kann. Deshalb sollten Eltern ihnen schon früh vermitteln, wie wichtig Sonnenschutz ist. Außerdem ist es wichtig, die Haut von Kindern regelmäßig auf Veränderungen zu kontrollieren.

Kinderhaut ist viel dünner als die Haut von Erwachsenen. Sie kann noch nicht ausreichend Pigmente produzieren, die die Haut vor UV-Strahlen schützen. "Hier können irreparable Hautschäden durch Sonneneinstrahlung entstehen, die später zu schwarzem Hautkrebs, dem sogenannten malignen Melanom, führen können", sagt Ralph von Kiedrowski vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen.

Um Hautkrebs vorzubeugen, sollte die Beratung zum Schutz vor UV-Strahlung Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Besuche beim Kinderarzt werden, forderten Vertreter des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche mit sehr hellen Hauttypen. "Aber bis zu einem Alter von sechs Jahren ist jeder Hauttyp gleich gefährdet", erklärt von Kiedrowski.

Für Babys ist Sonne tabu

Für Kinder zwischen ein und zwei Jahren ist direkte Sonne tabu. Bereits drei schwere Sonnenbrände während der Kindheit erhöhen das Hautkrebsrisiko um das Drei- bis Fünffache.

Eltern sollten darauf achten, dass die Kleinen immer im Schatten sind - dabei können Schirme und ein Verdeck über dem Kinderwagen helfen. Obligatorisch sind lange, leichte Kleidung, die die Haut bedeckt und ein Sonnenhütchen. Sonnenschutzmittel sollten Eltern bei Kindern in diesem Alter besser noch nicht auftragen, da sie die Haut damit unnötig belasten.

4-H-Regel schützt Kinderhaut vor Hautkrebs

Auch für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr gilt: Der beste Sonnenschutz ist viel Schatten. Dazu kommt die "4-H-Regel": Hut, Hemd, Hose und hoher Lichtschutzfaktor - mindestens LSF 30 bis LSF 50.

Für Kinder gibt es im Handel spezielle Sonnenschutzprodukte mit mineralischen Filtern wie Zink- oder Titandioxid. Ihre feinen Pigmente gelangen nicht in den Körper, sondern legen sich wie ein Schutzmantel auf die Haut und reflektieren die UV-Strahlen wie kleine Spiegel. Weiterer Pluspunkt: Sie sind meist frei von Parfum- und Konservierungsstoffen.

Wichtig ist, dass dann auch genug Sonnenschutz aufgetragen wird. "Nur ein Klecks reicht da nicht aus", betont der Hautarzt.

Doppelte Vorsicht beim Strandurlaub

Besonders im Sommerurlaub am Strand ist ausreichend Schutz wichtig. Denn Wasser und Sand reflektieren das Sonnenlicht - die UV-Belastung verstärkt sich. Der Sonnenschutz muss dann mehrmalig aufgetragen werden. Sonnenschutzmittel sind zwar häufig wasserfest, können aber durch den Sand abgerieben werden. Ein T-Shirt schützt Kinder beim Spielen und Planschen am Wasser zusätzlich.

"Erneutes Eincremen verlängert allerdings nicht die Tageshöchstdosis an UV-Strahlung, die die Haut verträgt", warnt von Kiedrowski. Die ist wiederum abhängig vom Hauttyp. Menschen mit sehr heller Haut vertragen weitaus weniger Sonne.

Nicht vergessen: Zur Wärmeregulierung müssen Kinder in der Sonne besonders viel trinken, am besten Wasser oder ungesüßten Früchtetee. Minimum: ein Viertel Liter pro Stunde.

Haut von Kindern einmal im Monat kontrollieren

Außerdem ist die Eigenschutzzeit der Haut bei Kinder und Jugendlichen geringer. Sie liegt nur bei wenigen Minuten. Da der Sonnenschutz nicht sofort wirkt, sollten sie ihn etwa eine halbe Stunde bevor sie in die Sonne gehen, auftragen.

Eltern überprüfen die Haut der Kinder idealerweise auch regelmäßig auf verdächtige Flecken. Oder besser noch: vor allem Jugendliche dazu animieren, das selbst zu tun. "Es ist schwierig da eine genaue Zeitangabe zu machen", sagt von Kiedrowski. Er schlägt vor, die Haut etwa alle vier Woche beim Duschen oder Baden zu untersuchen.

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