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Kindersicherheit: Film mit Willi Weitzel zeigt, wie Kinder im Auto gesichert werden müssen

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Kindersicherheit  

"Kinder: Richtig anschnallen!"

25.10.2010, 11:07 Uhr | dapd, t-online.de, PR

Kindersicherheit: Film mit Willi Weitzel zeigt, wie Kinder im Auto gesichert werden müssen. Willi Weitzel erklärt, wie man sich richtig anschnallt. (Bild: Mhoch4)

Willi Weitzel erklärt, wie man sich richtig anschnallt. (Bild: Mhoch4) (Quelle: Hersteller)

Wie schnalle ich mich richtig an? Und warum soll ich mich überhaupt anschnallen? Willi Weitzel, bekannt aus TV-Sendungen wie "Willi will's wissen", beantwortet in einem Film Kindern alle Fragen rund um den Sicherheitsgurt. Produziert wurde der Film im Auftrag des Versicherers "Allianz", des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) und des Automobilclubs von Deutschland (AvD). Er wird kostenlos allen 36.000 Schulen und der Polizei in Deutschland für die Verkehrserziehung zur Verfügung gestellt.

Crashtests zeigen: Festhalten geht nicht

"Glaubst Du wirklich, dass Du Dich festhalten kannst, wenn wir irgendwo dagegen fahren?" fragt Willi Weitzel im Film die achtjährige Rosana. Zusammen wollen die beiden herausfinden, warum der Sicherheitsgurt "Lebensretter Nummer Eins" ist. Dafür besuchen sie das Allianz Zentrum für Technik und lassen sich zeigen, welch heftige Wirkung ein Aufprall schon bei geringer Geschwindigkeit haben kann. An Festhalten ist da nicht zu denken. Begleitet wurden die Beiden bei ihrem Besuch von einem Kamerateam. Der Film "Kinder: Richtig anschnallen!" entstand, der sich speziell an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren und deren Eltern wendet.

Viele Kinder sind im Auto nicht ausreichend gesichert

Hintergrund des Films: Bei Unfällen werden jährlich über 10.000 Kinder im Auto verletzt. Im Jahr 2008 erlitten rund tausend Kinder als Mitfahrer schwere und schwerste Verletzungen. Laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), ist in der Altersgruppe zwischen sechstem und zwölftem Lebensjahr außerorts jedes dritte Kind (37 Prozent) und innerorts fast jedes zweite (42 Prozent) nicht in einem altersgerechten Rückhaltesystem oder gar nicht gesichert. Dagegen sei in der Altersgruppe bis sechs Jahre nahezu jedes Kind richtig gesichert (98 Prozent). Viele Unfallverletzungen ließen sich vermeiden, wenn diese Quote auch bei den Älteren erreicht würde.

"Das richtige Sichern könnte so viel Leid ersparen"

"Wir wollen mit dem Film die Kinder direkt ansprechen und ihnen zeigen wie wichtig das richtige Anschnallen ist. Denn nur in Verbindung mit einem altersgerechten Kindersitz und dem richtigen Gurtverlauf wird der Sicherheitsgurt zum Lebensretter Nummer Eins", sagt Severin Moser, Vorstand der Allianz Deutschland AG. "Das richtige Sichern von Kindern im Auto könnte so viel Leid ersparen. Viele Eltern unterschätzen völlig das Risiko eines nicht richtig gesicherten Kindes. Der Film wird hoffentlich viele Kinder und Eltern überzeugen", hofft auch Ute Hammer, Geschäftsführerin des DVR.

"Dass zwei von fünf Kindern im Auto nicht richtig gesichert werden, entweder im falschen Rückhaltesystem oder ganz ohne Kindersitz mitgenommen werden, ist alarmierend", betont auch AvD-Vizepräsident Frank-Rainer Nitschke und verweist auf Unfallstatistiken. "Nicht als Fußgänger, sondern als Mitfahrer in einem Pkw haben Kinder das größte Unfallrisiko. Das möchten wir mit dieser Kinder-Sicherheitsaktion und dem Film 'Willi Weitzel hat's geschnallt' ändern."

Tipps für die Sicherheit

Es sind ganz einfache Anschnall-Tipps, die das Verletzungsrisiko für Kinder im Auto bei einem Unfall massiv reduzieren:

  • Der Beckengurt muss über dem Beckenknochen verlaufen. Keinesfalls darf er über dem Bauch geführt werden. Bei einem Unfall drohen sonst schnell innere Verletzungen.

  • Der Schultergurt muss über das Schlüsselbein geführt werden - nicht am Hals entlang und auch nicht auf der Schultergelenkkugel.

  • Bei Sitzerhöhungen muss der Gurt unter den Hörnchen durchlaufen. Er sollte immer eng am Körper anliegen.

Der richtige Kindersitz

"Viele Sicherheitsgurte lassen sich für kleinere Kinder nicht ausreichend einstellen", weiß David Bordeaux, Sicherheitsexperte bei TÜV Süd Automotive. "Deshalb sind bis zu einem Alter von zwölf Jahren oder einer Körpergröße von weniger als 1,50 Metern spezielle Zusatz-Rückhaltesysteme Pflicht." Denn zum "Lebensretter Nummer Eins" wird der Sicherheitsgurt nur dann, wenn er optimal verläuft. Der Tipp des TÜV-Experten: Damit der Sitz auch wirklich passt, sollte das Kind beim Kauf dabei sein. Wichtig sei zudem, dass die Zusatzsicherung richtig und an den dafür vorgesehenen Punkten im Auto befestigt wird.

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