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Kinder sollen auch einmal alleine spielen

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"Spiel doch mal alleine!"

08.11.2011, 12:53 Uhr | sca

Kinder sollen auch einmal alleine spielen. Kinder sollten früh genug lernen sich auch mal selbstständig zu beschäftigen. (Quelle: imago)

Kinder sollten früh genug lernen sich auch mal selbstständig zu beschäftigen. (Quelle: imago)

Die meisten Kinder spielen gerne auch mal alleine, selbst wenn sie noch klein sind. Manchen Kindern fällt das aber schwer, sie verlangen immer danach, dass Mama oder Papa mit ihnen spielt. Warum ist es so wichtig, alleine spielen zu können? Was können Eltern tun, damit sich ihr Kind eigenständig beschäftigt? Diese acht Tipps können helfen.

Wieso alleine spielen?

Sicher, für Mama und Papa ist es schön, wenn sie neben der Kinderbetreuung auch etwas im Haushalt erledigen können, Papierkram machen, einfach mal in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken oder mit der besten Freundin telefonieren können. Bleibt alles liegen, steigert das den Stress noch mehr. Entscheidend aber ist, dass es für die Entwicklung des Kindes und für sein Selbstbewusstsein sehr wichtig ist, sich auch unabhängig von anderen beschäftigen zu können.

Eltern beeinflussen Spielverhalten

Manchmal ist es schwer zu sagen, warum einige Kinder problemlos alleine spielen, während andere dazu nicht in der Lage zu sein scheinen. Unterschiede im Charakter und Temperament spielen dabei natürlich eine Rolle. Manche ignorieren schon als Babys ihre Eltern, um ihnen deutlich zu machen, dass sie alleine spielen wollen. Andere verlangen pausenlos nach ihnen. Wenn Kinder sich aber nie alleine beschäftigen, kann das Verhalten der Eltern von Bedeutung sein, zum Beispiel wenn Eltern beim Spielen mit dem Kind abgelenkt sind oder eigentlich keine Lust dazu haben. Auch wenn Eltern dem Kind alles vorwegnehmen und es wenig selber ausprobieren lassen, kann das Kind nicht lernen, wie man sich selbstständig beschäftigt.

Altersgerechtes Spielzeug anbieten

Um das Kind nicht zu über- oder unterfordern und es zum eigenständigen Spielen zu motivieren, muss man ihm altersgerechtes Spielzeug anbieten. Ab zwei Jahren kann ein Kind Bausteine selbst zusammenstecken. Nach und nach entwickelt es seine Fähigkeiten zum Erkennen von Formen und Farben weiter und wendet sich langsam dem kreativen Bauen zu. Mit drei gewinnt das Rollenspiel an Bedeutung: Kinder denken sich ständig neue Spielsituationen aus, sei es mit Figuren oder anderen Elementen. Mit vier Jahren ist Neugier das Leitmotiv und das Kind ist in der Lage, Systemspielzeug zu kombinieren und komplexeres Spielzeug auszuprobieren. Mit fünf haben Kinder bereits ein gutes Verständnis für Zusammenhänge.

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