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Mutterliebe: loslassen und hoffen

19.03.2012, 12:23 Uhr | Maria M. Held, t-online.de

Mutterliebe: loslassen und hoffen. Die getöteten Kinder des Busunglücks in der Schweiz werden mit Militärmaschinen nach Hause gebracht. (Quelle: dapd)

Die getöteten Kinder des Busunglücks in der Schweiz werden mit Militärmaschinen nach Hause gebracht. (Quelle: dapd)

Es geht direkt ins Herz, es nimmt keinen Umweg über den Kopf, Tränen schießen in meine Augen. Die Bilder wühlen auf: Eine lange Kolonne von Leichenwagen bringt die toten Kinder nach Hause.

Mütter fühlen den Schmerz

28 Tote - schrecklich. 28 Tote, davon 22 Kinder - noch schrecklicher, solche Nachrichten wie die von dem Busunglück der belgischen Kinder in der Schweiz bewegen uns noch mehr. Vor allem Mütter, sofort fühlen wir den Schmerz. Sofort fällt der Gute-Nacht-Kuss für das eigene Kind noch herzlicher aus, die Umarmung dauert ein bisschen länger.

Genialer Kniff der Natur

Mutterliebe, der geniale Kniff der Natur, der Schlüssel für ein Verhalten, damit sich Frauen ein Leben lang um ihren Nachwuchs kümmern. Gesteuert durch die Hormone Oxytocin und Vasopressin, die das Verhalten auslösen und die Bindung verstärken. Es ist wunderbare Körperchemie, ein mächtiger Regelkreislauf der Natur. Diese Mutterliebe lässt uns auch für andere Kinder so stark empfinden. Wir trauern mit den Müttern und Vätern der Kinder in Belgien.

Schwarze Tage

Kinder getötet bei Anschlägen in den Nachrichten, vermisste Kinder bei “Aktenzeichen xy”, Kinder entführt und misshandelt im Krimi - wir schluchzen. Und wir passen im realen Leben auf unsere eigenen Kinder auf. Wir verarzten sie, wir umsorgen sie, vielleicht hätscheln wir sie an solchen Tagen ein bisschen mehr. Und trotzdem müssen wir sie loslassen. Und dann gibt es diese Schicksalstage, an denen weder elterliche Fürsorge, noch kindliche Selbstständigkeit etwas nützen.

Loslassen tut weh

“Mama, ich verspreche dir, ich fahre nie auf eine Klassenfahrt!” beteuert mein Sohn, als er meine Tränen bemerkt. Und schon fließen die nächsten Tränen: Nein mein Sohn, Kinder sollen leben und vieles erleben. Das Leben ist unkalkulierbar. Wir passen auf Euch auf, denn wir können gar nicht anders, aber wir müssen auch loslassen, so weh es auch tut. Und hoffen, dass ihr jeden Tag gesund zu uns nach Hause zurückkommt.

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