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Kindersitze ohne Seitenwangen fallen im Test durch

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Kindersitze ohne Seitenwangen fallen im Test durch

24.05.2012, 10:15 Uhr | dpa/ Nibo, dpa

Kindersitze ohne Seitenwangen fallen im Test durch. Neueste Testergebnisse weisen bei Auto-Kindersitzen gravierende Mängel auf.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Neueste Testergebnisse weisen bei Auto-Kindersitzen gravierende Mängel auf. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kinder während der Autofahrt sicher anzuschnallen, hat für Eltern oberste Priorität. Aber nicht jeder Kindersitz ist sicher. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass er stabile Seitenwagen hat, rät Andreas Ratzek vom ADAC. Der Autoclub hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest 33 Autokindersitze getestet. Alarmierendes Ergebnis: Fünf Sitze wurden als "mangelhaft" bewertet. In der Foto-Show zeigen wir Testsieger und Verlierer.

Kein Schutz bei Seitenaufprall

Drei Sitze für Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 15 und 36 Kilogramm (Klasse II/III) fielen im Test durch, weil sie keine oder lediglich eine abnehmbare Rückenlehne mit Seitenwangen haben und daher bei einem Seitenaufprall keinen ausreichenden Schutz böten.

ADAC fordert Seitencrashtests für Kindersitze

Der ADAC kritisiert schon seit Jahren, dass für die amtliche Zulassung von Kindersitzen nach der EU-Norm ECE-R 44-04 keine Seitencrashtests erforderlich sind. Dabei sei das Verletzungsrisiko bei einem Seitenaufprall deutlich höher als bei den häufigeren Frontalkollisionen, weil Autoflanken nur eine vergleichsweise geringe Knautschzone hätten.


Auch teure Kindersitze sind mangelhaft

Die 33 getesteten Kindersitze kosten zwischen 55 und 350 Euro. Dass ein hoher Preis kein Garant für genug Sicherheit ist, zeigt das Modell "Peg Perego Viaggio Convertibile". Es versagt in der Sicherheit, kostet allerdings 209 Euro. Noch teurer: Der "Kiddy Guardianfix Pro". Auch er erhält ein "Mangelhaft", hat aber einen stolzen Preis von 269 Euro. Beide Sitze boten beim Frontalcrash nicht ausreichend Rückhalt. Bei einem Modell lockerten sich die Sitzgurte, bei dem anderen löste sich die Befestigung.


Gut: keinerlei Schadstoffbelastung

17 der 33 getesteten Kindersitze bekamen die Note "Gut", zehn ein "Befriedigend" und einer ein "Ausreichend". Getestet wurde auf Sicherheit, Bedienung und Ergonomie, Schadstoffbelastung sowie Verarbeitung und Reinigung. Erfreulich finden der ADAC und die Stiftung Warentest, dass Modelle, die beim Kindersitztest im vergangenen Oktober wegen zu hoher Schadstoffbelastung "mangelhaft" abschnitten, nachgebessert worden sind und nun kaum noch Schadstoffe aufweisen. Gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe gab es diesmal bei keinem Kindersitz zu beanstanden.

Darauf muss man beim Kauf achten

Der ADAC empfiehlt, vor der Anschaffung eines Kindersitzes nach Möglichkeit auszuprobieren, ob das gewünschte Modell überhaupt ins Auto passt und sich dort einfach und sicher befestigen lässt.


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