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Wasserrutschen: Wie gefährlich sind sie für Kinder?

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TÜV nennt Sicherheitsregeln  

Wann Wasserrutschen für Kinder zur Gefahr werden

22.04.2015, 14:34 Uhr | t-online.de

Wasserrutschen: Wie gefährlich sind sie für Kinder?. Wenn Kinder sich nicht an die Sicherheitsvorschriften halten, können Wasserrutschen gefährlich werden. (Quelle: imago/INSADCO)

Wenn Kinder sich nicht an die Sicherheitsvorschriften halten, können Wasserrutschen gefährlich werden. (Quelle: INSADCO/imago)

Wasserrutschen ziehen Kinder und Teenager magisch an. Ob in kleinen Freibädern oder in riesigen Aquaparks, sie sind ein Garant für ausgelassenen Badespaß. Doch leider sind sie auch nicht ungefährlich. Der TÜV Rheinland rät deshalb Eltern und Kindern, sich an die vorgegebenen Sicherheitsregeln zu halten.

Die Anlagen in Deutschland unterliegen einer jährlichen Prüfpflicht, bei der alle DIN-Normen berücksichtigt werden. "Wenn es dennoch zu größeren und kleineren Verletzungen kommt, liegt das in erster Linie am Fehlverhalten der Badegäste", weiß Hans Küpper von TÜV Rheinland, der mit seinem Team die Sicherheit von Wasserrutschen prüft.

Warnschilder werden oft fahrlässig missachtet

Auf Hinweistafeln an den Rutschen steht beschrieben, was gestattet und was verboten ist. Ebenso ist dort angegeben, ab welchem Alter und in welcher Rutschposition die Anlage benutzt werden darf, teilweise auch, welchen Schwierigkeitsgrad sie besitzt.

"Diese Schilder werden beim übermütigen Toben auf der Rutsche gerne übersehen. Es wird in Bob-Formation, in Ketten oder halb stehend in Surfer-Position gerutscht. Manche bremsen auch in der Rutsche ab und es kommt zu regelrechten Aufrutschunfällen", warnt Küpper. Rückenverletzungen und Prellungen können die Folgen sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Eltern die Hinweisschilder gemeinsam mit ihren Kindern anschauen und ihnen erklären, worauf sie achten müssen.

Ampeln oder Aufsichtspersonen müssen für Sicherheit sorgen

Den Sicherheitsabstand zum Vordermann einzuhalten, ist eine der wichtigsten Regeln auf der Wasserrutsche. An manchen Anlagen sind Rot-Grün-Ampeln angebracht, die über eine Lichtschranke verfügen. Sie zeigen an, wann die Rutsche für den nächsten Badegast frei ist. Sind keine Ampeln vorhanden, müsse laut TÜV Rheinland der Betreiber dafür sorgen, dass eine Aufsichtsperson diese Aufgabe übernimmt und besonders rutschwütige Kids schon beim Start ausbremst.

"Generell besteht beim Benutzen von Rutschanlagen immer ein gewisses Risiko. Aber besonders auf Turborutschen, wo Geschwindigkeiten bis zu Tempo 70 erreicht werden, müssen Kollisionen unbedingt vermieden werden", so Küpper. Dann steht dem rutschigen Vergnügen nichts im Weg.

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