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Stiftung Warentest: Sonnenschutzmittel für Kinder oft gut bewertet

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Stiftung Warentest 2014  

Was taugen Sonnenschutzmittel für Kinder?

27.06.2014, 20:01 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Stiftung Warentest: Sonnenschutzmittel für Kinder oft gut bewertet. Zarte Haut braucht starken Schutz: Stiftung Warentest hat Sonnenschutzprodukte für Kinder getestet.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zarte Haut braucht starken Schutz: Die Stiftung Warentest hat Sonnenschutzprodukte für Kinder getestet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viel und oft schmieren - dann hilft Sonnencreme am besten, auch beim Schwitzen und beim Baden. Das ist eine Empfehlung der Stiftung Warentest, die Sonnenschutzmittel für Kinder getestet hat. Die Auswahl an guten Produkten ist groß und die meisten halten ihr Versprechen und bieten guten Schutz. Minuspunkte gab es für Sonnenschutzmittel mit zäher Konsistenz und mangelnder Wasserfestigkeit.

Die Stiftung Warentest hat im Juli 2014 insgesamt 19 wasserfeste Sonnenschutzmittel für Kinder mit hohem und sehr hohem Lichtschutzfaktor untersucht. Die Preisspanne reicht von zwei bis 23 Euro pro 100 Milliliter. Die meisten schützen demnach gut vor schädlicher UV-Strahlung. Sieben Produkte erhalten die Note "Befriedigend" - einige von ihnen, weil sie nicht wasserfest sind. Zwei fielen mit "Mangelhaft" durch.

Testsieger und Testverlierer

Zu den Testsiegern gehörten "Sun Kids Pflegende Sonnenmilch" von Nivea, "Sonnenschutz Milch für Kinder" von Ladival sowie die Discounter- und Drogeriemarkt-Produkte "Cien Sun Sonnenspray für Kinder" von Lidl, "Lavozon Sonnenmilch für Kinder" von Müller und "Sunozon Sonnenmilch Kids" von Rossmann.

UMFRAGE - SONNENSCHUTZ
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Zwei Mittel überzeugten die Stiftung Warentest nicht beim Sonnenschutz wurden als "mangelhaft" abgewertet: "Avène mineralische Sonnencreme" aus dem höheren Preissegment für 17,50 Euro sowie "Ream Suncare Kinder" für 2,23 Euro.

Das Fazit der Stiftung Warentest: Die Palette an guten Sonnenschutzmitteln für Kinder ist groß und für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Fast alle getesteten Produkte halten den angegebenen Sonnenschutzfaktor ein. Wichtig ist darauf zu achten, dass der Sonnenschutz auch wasserfest ist.

Faustregel für sicheren Sonnenschutz

Kinderhaut ist empfindlich, sie braucht besonders viel Schutz vor Sonnenstrahlen. UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand und UVA-Strahlen lassen die Haut frühzeitig altern. Langfristig können beide Hautkrebs verursachen. Die auf den Packungen ausgelobten Sonnenschutzfaktoren 30, 50 oder 50+ halten fast alle geprüften Cremes, Lotionen oder Sprays ein.

Beim Auftragen gilt: lieber klotzen statt kleckern. Die Faustregel lautet pro Quadratzentimeter Haut etwa zwei Milligramm Creme. Das sind etwa drei Esslöffel Sonnenmilch für den gesamten Körper, bei Kindern etwas weniger. Wichtig ist auch, regelmäßig nachzucremen, vor allem nach dem Baden und wenn man schwitzt. Das gilt auch für die als wasserfest gekennzeichneten Cremes und Sprays.

Oft scheuen sich Eltern, Sonnencreme auf zarte Babyhaut aufzutragen. Doch selbst wer im Sommer den Schatten sucht, die Haut bedeckt und die pralle Sonne meidet, kann den gefährlichen Strahlen nicht komplett entkommen. Spezielle Kindercremes sind schonend und duftneutral.

Keine Angst vor Nanopartikeln

Fast alle getesteten Produkte enthalten Titanoxid, einen sogenannten mineralischen Filter, als Nanoteilchen, diese sind in Kosmetika nach neuen Erkenntnissen nicht schädlich und müssen auf der Verpackung ausgewiesen werden. Ohne diese Nanopartikel könnte der Filter die versprochene Schutzwirkung nicht entfalten.

So entschlüsselt man den Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor gibt darüber Auskunft, wie ein Produkt vor UVB-Strahlen schützt und damit Sonnenbrand verhindern hilft. Je höhe die Zahl, desto stärker der Schutz und desto die länger die Zeit, die in der Sonne zugebracht werden kann.

Die Stiftung Warentest nennt folgendes Beispiel: Bei Kindern und sehr hellhäutigen Erwachsenen kann sich die ungeschützte Haut nach fünf bis zehn Minuten in der Sonne schon röten. Wird ein Produkt mit dem Lichtschutzfaktor 30 aufgetragen, erhöht sich die Zeitspanne um das 30-fache auf 150 bis 300 Minuten. Hautärzte warnen jedoch davor, die maximale Zeitspanne auszureizen. Sie raten, schon nach zwei Dritteln der Zeit in den Schatten zu gehen.

Kinderärzte weisen darauf hin, dass Kinder trotzdem genug Vitamin D produzieren, da sie sich immer noch genug bei Tageslicht im Freien bewegen.

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