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SOS-Kinderdorf: Was Patenschaften bewirken - ein liebevolles Zuhause für Farias (Anzeige)

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 (Quelle: SOS-Kinderdorf)

Schicksal aus Burundi  

Was Patenschaften bewirken - ein liebevolles Zuhause für Farias

05.06.2015, 18:07 Uhr | SOS-Kinderdorf

SOS-Kinderdorf: Was Patenschaften bewirken - ein liebevolles Zuhause für Farias. Farias bekommt im SOS-Kinderdorf Unterstützung bei den Hausaufgaben. (Quelle: SOS-Kinderdorf/Mariantonietta Peru)

Farias bekommt im SOS-Kinderdorf Unterstützung bei den Hausaufgaben. (Quelle: SOS-Kinderdorf/Mariantonietta Peru)

Eine Mutter ist oft das Herz der Familie, so auch in vielen Ländern Afrikas. Ehemänner und Väter verbringen dort häufig viel Zeit auf der Suche nach einer der wenigen und schlecht bezahlten Arbeiten, um ihrer Familie wenigstens eine Mahlzeit am Tag zu ermöglichen. Die Mütter kümmern sich um den Haushalt und die Kindererziehung. Wird die Mutter krank, bleiben die Kinder sich selbst überlassen und finden sich häufig auf der Straße wieder. Dies hätte auch das Schicksal von Farias aus Burundi sein können.

Ein schwerer Start

Farias Mutter starb an Malaria, als er vier Monate alt war, sein Vater konnte ihn nicht versorgen und gab ihn in die Obhut einer Nachbarin, Josephine, selbst Mutter von vier Kindern. Doch ihre Muttermilch reichte nicht aus - Farias verfiel zunehmend. Mit nur sechs Monaten glich er einem Greis, kein Laut kam über seine Lippen. In ihrer Not brachte Josephine den schwer unterernährten Säugling in das SOS-Medizinische Zentrum im Süden von Burundi, wo ihm gerade noch rechtzeitig geholfen werden konnte.

Anschließend fand Farias im benachbarten SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause. Sein Zustand verbesserte sich langsam, aber durch die Fürsorge seiner Kinderdorfmutter und der medizinischen Betreuung stetig. Mit elf Monaten sprach er schließlich zur großen Freude aller seine ersten Worte.

Ein liebevolles Zuhause im SOS-Kinderdorf

Heute ist Farias ein fröhlicher, gesunder Junge, der den SOS-Kindergarten besucht und viel Freude beim Spielen mit seinen Freunden hat. Seit ein paar Jahren ist sein Leben mit dem fernen Deutschland verbunden: Anke Schuhmacher hat eine SOS-Patenschaft in dem Kinderdorf übernommen, in dem Farias lebt.

Sie ist überzeugt: "SOS-Kinderdorf tut wirklich was. Und dass ich mit vergleichsweise wenig Mitteln dazu beitragen kann, Kindern zu helfen, die unter so schlechten Startbedingungen aufwachsen müssen, für die sie nichts können, macht mich glücklich!" Anke Schuhmacher hatte sich nach einem Burundi-Besuch zu einer Patenschaft entschlossen. "Ich habe mich ein bisschen umgehört, und das Konzept von SOS-Kinderdorf hat mich überzeugt." Zweimal im Jahr bekommt sie einen Brief mit Informationen direkt aus ihrem Patendorf. "Das ist immer ein total schöner Moment!" Und wenn sie möchte, kann sie Farias auch persönlich kennenlernen, denn Besucher sind in SOS-Kinderdörfern immer herzlich willkommen!

Hintergrundinfos zu Burundi

Burundi in Zentralafrika zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Menschen kämpfen tagtäglich ums Überleben, etwa 35 Prozent aller Kinder sind unterernährt, rund 610.000 Kinder wachsen ohne Eltern auf.

Nicht selten lassen Mütter und Väter ihre Kinder zurück, weil sie sie nicht mehr ernähren können. Lebensmittel, Kleidung, Schulgebühren, Arztbesuche – all das, was uns so alltäglich erscheint, übersteigt die finanziellen Mittel vieler Familien. Die Folge: Tausende Kinder leben in Burundi auf der Straße, allein oder in Gruppen. Um zu überleben, arbeiten sie als Straßenverkäufer, betteln oder werden zur Prostitution gezwungen. Zur Schule gehen die wenigsten. "Ein Kind ohne Familie ist nichts wert", erläutert eine Mitarbeitern von SOS-Kinderdorf.

SOS-Kinderdorf ist seit 1976 in Burundi aktiv.

Mehr Informationen zu SOS-Patenschaften

In seiner SOS-Kinderdorf-Familie hat Farias neun Brüder und Schwestern. (Quelle: SOS-Kinderdorf/Mariantonietta Peru)In seiner SOS-Kinderdorf-Familie hat Farias neun Brüder und Schwestern.

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