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Das passende Lastenrad finden: Diese Typen gibt es

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Christiania-Bike oder Long John?  

Das passende Lastenrad finden

21.03.2016, 10:14 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Das passende Lastenrad finden: Diese Typen gibt es. Mit einem einspurigen Lastenrad ist man flott unterwegs. Das zeigt sich hier beim Internationalen Lastenradrennen in Berlin. (Quelle: dpa/Gregor Fischer)

Mit einem einspurigen Lastenrad ist man flott unterwegs. Das zeigt sich hier beim Internationalen Lastenradrennen in Berlin. (Quelle: Gregor Fischer/dpa)

Wer sich ein Lastenfahrrad anschaffen will, hat die Wahl zwischen sehr unterschiedlichen Typen: Frontlader, Hecklader, einspurig oder zweispurig. All diese Faktoren wirken sich auf das Fahrverhalten aus. Je nach Modell kosten Lastenräder zwischen 1000 und 3500 Euro. Hier sind die Typen im Überblick.

Es gibt zwei Grundtypen: Einspurige Lastenräder und Dreiräder, bei denen die Vorder- beziehungsweise Hinterräder auf beiden Seiten der Lastenbox liegen. Generell ist die Handhabung mehrspuriger Lastenräder etwas schwerfälliger. Mit den einspurigen Modellen kann man dynamischer fahren und höhere Geschwindigkeiten erreichen.

Auch bei der Standfestigkeit unterscheiden sich die beiden Grundtypen deutlich voneinander. Lastenrad-Fahranfänger fühlen sich auf einem Dreirad sicherer, weil sie im Stehen nicht umkippen können und weil sie beim Warten an einer Ampel nicht das Gewicht ausbalancieren müssen.

Bäckerrad

Die Bezeichnung Bäckerrad kommt noch aus jener Zeit, als Bäcker ihre Brötchen in einem großen Korb vor dem Lenker ausfuhren. Die Transportauflage ist vorne am Rahmen. Häufig liegt sie auf dem Rad, das dafür kleiner dimensioniert ist. Das Gewicht hält sich in Grenzen, und durch die kompakte Größe ist es gut abstellbar und kann sogar in den Fahrradkeller getragen werden.

Dreirad (Christiania-Bike)

Die Christiania-Bikes mit einer zweirädrigen Vorderachse sind bei Familien beliebt. Sie transportieren bis zu vier Kinder. "Die gute Balance geht auf Kosten der Schräglage", sagt Gunnar Fehlau vom Pressedienst Fahrrad (pd-f). In Kurven kann man nicht schnell fahren, weil dann die Zentrifugalkraft an dem Lastenrad zerrt. Man muss auch vorausschauender fahren, weil das Rad so breit ist und es eher mal an Pollern und anderen Hindernissen eng werden kann. Für dieses Rad braucht man definitiv einen ausreichend großen Stellplatz.

Alternativ kann die Zwei-Rad-Achse hinten sein, wie bei einer Rikscha. Fehlau sieht eher Nachteile bei dieser Variante. Durch den langen und breiten Hintern steigt die Gefahr, Kurven zu eng zu nehmen und hängen zu bleiben.

Long John

Dieses Lastenrad ist sehr lang. Die Transportbox liegt knapp über Straßenniveau zwischen Lenker und dem weit vorne platzierten Vorderrad. Das sieht gewöhnungsbedürftig aus, lässt sich aber nach etwas Training gut fahren, sagt René Filippek vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Da es zwei Räder hat und die Box in der Regel nicht breiter als der Lenker ist, kommt man fast überall damit durch. Es passt aber nicht so viel hinein wie bei den dreirädrigen Varianten.

Verlängertes Heck

Hier ist der Radstand nach hinten verlängert. Damit kommt die Ladung hinter den Sattel. "Ursprünglich ist das für den Transport von Erwachsenen gemacht worden", erläutert Filippek. In Deutschland sei das allerdings verboten. Kinder, auch zwei, können dagegen mitfahren. "Diese Lastenräder reagieren in den Kurven ein wenig träge und ziehen nach." Ansonsten seien sie für Radfahrer aber keine große Umstellung.

Massiver Gepäckträger und Korb

Optisch unterscheidet sich dieser Typ fast gar nicht vom normalen Fahrrad. Der Gepäckträger ist aber massiv und mit dem Rahmen verschweißt. Gleiches gilt für den Korb, wenn einer verbaut ist. Diese Lastenräder sehen nicht nur so aus, sondern sie fahren auch wie ein normales Fahrrad.

Weitere Infos unter: http://www.vcd.org/lastenraeder.html Dort gibt es auch eine Datenbank mit einem bundesweiten Verzeichnis von Händlern, die Lastenfahrräder vertreiben.

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