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Aufklärung lässt in Deutschland zu wünschen übrig

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Aufklärung  

Aufklärung lässt in Deutschland zu wünschen übrig

27.04.2009, 16:29 Uhr | Simone Blaß

Wirklich bereit für den ersten Sex? Wirklich bereit für den ersten Sex? (Bild: Archiv)

Medien unterstützend nutzen

Zusätzlich gibt es für jede Altersstufe gute Literatur, die man unterstützend und als Gesprächsbasis dazunehmen kann. Auch jugendgerechte Webseiten können ab einem bestimmten Alter wichtige Informationen liefern. Der Medienkonsum sollte allerdings begleitet werden, eine Verzahnung von reinem Wissen und persönlichem Gespräch ist wichtig. Hier geht es nicht nur darum, Teenagerschwangerschaften oder Aids zu vermeiden, hier geht es auch und vor allem darum, selbstbewusste und selbstbestimmte Menschen zu erziehen. Und darum, dass Sexualität nicht nur eine Tatsache, sondern eng mit Gefühlen, Zärtlichkeit und Nähe verbunden ist.

Internet Sexuelle Übergriffe im Netz: Eltern ahnungslos
Pubertät Pubertät: Zwischen kindlich und cool
Teenagerschwangerschaft Palin-Tochter: "Nicht glamourös!"

Wichtig: Offenheit in der Familie

Eine vertrauensvolle und offene Familienatmosphäre, in der man sich nicht scheuen muss, Fragen zu stellen, ist die beste Grundlage für eine gute Aufklärung. Und damit für selbstbewusstes Handeln und eine gesunde Einstellung zur Sexualität.

Buchtipp: Deutschlands sexuelle Tragödie: Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist

Rund 30 unfassbare Erfahrungsberichte haben die Autoren Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher zusammengetragen. Erfahrungsberichte junger Menschen zum Thema Sexualität, die vor allem eines belegen: Der Körper ist reif, die Seele stolpert hinterher.

Sex wird zur Ware

Das Buch zeigt, welche fatalen Folgen sexuelle Freizügigkeit haben kann, wenn sie in die falschen Bahnen gelenkt wird. Sex wird zur Ware, zur Selbstbestätigungsfunktion und zum Ersatz für fehlende Liebe und Geborgenheit.

Jugendliche aus Problembezirk

Allerdings darf man nicht außer Acht lassen, woher die befragten Jugendlichen kommen. Sie sind alle in einem Berliner Problembezirk aufgewachsen und nicht repräsentativ für den Gesamtdurchschnitt aller Jugendlichen Deutschlands.

Keine "sexuelle Verwahrlosung"

Immerhin hat eine Studie im Auftrag der Jugendzeitschrift „Bravo“ aus dem Jahr 2006 ergeben, dass der Großteil der Jugendlichen das erste Mal zwischen 15 und 17 erlebt hat und 86 Prozent regelmäßig verhüten. Das zeigt, dass eine „sexuelle Verwahrlosung“ uns nicht zu überrollen droht. Trotzdem: Wenn man dieses Buch gelesen hat, ist man sich sicher: Eine gewisse Vorsicht ist geboten.


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