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Schulferien: Urlaubsprogramm für Ferien zuhause

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Ferien  

Wochenlang Chillen, Spielen, Action

12.06.2009, 16:36 Uhr | mmh, t-online.de

Schulferien: Urlaubsprogramm für Ferien zuhause. Action vor der Haustüre: Ferien! Endlich Zeit für alles Mögliche. (Foto: imago)

Action vor der Haustüre: Ferien! Endlich Zeit für alles Mögliche. (Foto: imago)

Endlich Ferien! Sechs Wochen kein Lernen! Ausschlafen, Schwimmen, Verreisen, Faulenzen, Freunde treffen. Ein Traum für Schüler, eine organisatorische Meisterleistung für berufstätige Eltern: Zwölf Wochen Schulferien stehen nur 24 Tagen Mindest-Urlaub gegenüber. Zwei Wochen sollten für die gemeinsame Reise bleiben. Wie kann man diese restliche Ferienzeit überbrücken ohne finanziellen Kraftakt für Animations-Programme auf Eltern-Seite und ohne Dauer-Langeweile bei den Kindern? Outdoor-Action, Toben und Spielen im Freien an Sonnentagen und Kreatives oder Gehirn-Aktivitäten wie Online-Spiele (Flatrate www.gamesflatrate.de) für Regentage. Für alles gibt es noch Last-Minute-Chancen.

Öffentliche Angebote nutzen

Natürlich träumen viele Mädchen vom Urlaub auf dem Pferdehof oder einem Ferienlager im Stil von Camp Rock, aber wenn das gerade nicht auf dem Plan steht und das Budget der Eltern das nicht hergibt, sollte man sich die Ferienaktivitäten seiner eigenen Stadt ansehen. In vielen Banken und Ämtern liegen schon zeitig die Broschüren mit Infos rund um das Ferienprogramm auf. Infos finden sich auf den Internetseiten des Jugendamtes.

Geschultes Personal

Diese Angebote liegen meist in der Verantwortung der Jugendämter. Sie stehen als Garant für eine gute Qualität, was die pädagogische Betreuung angeht. Die Jugendämter und ihr Personal haben viele Jahre Erfahrung hinter sich, verfügen über die Plätze und Hallen und schulen die externen Mitarbeiter.

Finanziell tragbar

Ein weiterer Vorteil der kommunalen Angebote ist: Sie sind finanziell erschwinglich. Für finanziell schwache oder kinderreiche Familien gibt es oft Zuschüsse. Die Kommunen sind zwar inzwischen selbst verschuldet und streichen an verschiedenen Stellen in der Jugendarbeit, bieten aber diese Leistung immer noch an. Die externen Betreuer erhalten meist nur eine Aufwandsentschädigung. Oft machen sie gerade eine Ausbildung in einem sozialen oder pädagogischen Beruf und sammeln hier Erfahrungen. Wenn man sich im Bekanntenkreis umhört, wird man schnell auf die begehrten Tipps stoßen

Wer kann teilnehmen?

Meist stehen die Angebote allen offen. Unterschieden wird nach Altersgruppen, manche Aktivitäten sind nur für Jungs oder nur für Mädchen, manche sind speziell auf die Bedürfnisse körperlich oder geistig Behinderter zugeschnitten. Manche Angebote sind absolute Favoriten, die sofort ausgebucht sind. Es lohnt sich also, die Planung früh anzugehen, besonders dann, wenn mehre befreundete Kinder gemeinsam teilnehmen wollen. Aber immer wieder springen Kinder ab, man hat also auch "Last Minute" eine Chance oder kann sich auf eine Warteliste setzen lassen. Manche Kommunen akzeptieren nur Teilnehmer, die im Zuständigkeitsbereich wohnen. Das kann dann ein Problem sein, wenn ein Freund in einem Ort des Landkreises wohnt, das eigene Kind am Stadtrand, also innerhalb der Kommune, und beide beim selben Veranstalter teilnehmen wollen.

Was ist im Angebot?

Das Angebot ist vielfältig, für verschiedene Interessen und verschiedene Altersgruppen. Ob Abenteuer, Sport, Kreatives Werkeln, Wandern, Tanzen, Zirkus-Artistik, Erste-Hilfe-Training, Capoeira, Hip-Hop, Video-Clip-Dancing, Walderkundung, Umgang mit Tieren, Besuch eines Spielparks oder Zoos - die Liste ist lang und bietet Kindern die Möglichkeit Neues auszuprobieren, ohne sich an einen Sportverein zu binden oder Gelerntes zu vertiefen und vorzuführen, beispielsweise Jonglieren.

Mit oder ohne Übernachtungen

Aus Sicht der berufstätigen Eltern ist es wichtig, ihre Kinder in der Arbeitszeit gut und sinnvoll betreut zu wissen. Für viele Kinder bedeutet es aber einen besonderen Kick, auch mit den "Ferienspielen" übernachten zu dürfen. Kinder, die schon einen Aufenthalt im Schullandheim hinter sich haben, wagen sich auch an Aktivitäten mit Übernachtung. Das muss auch gar nicht weit entfernt sein. Kommunen, Kirchen oder Bildungseinrichtungen verfügen oft über eigene Häuser, die außerhalb der Schulzeit nicht für Klassenfahrten und Seminare genutzt werden. Sie sind Stützpunkte für viele Ferienspiele. Der Vorteil: In Notfällen jeder Art, von Krankheit über Heimweh, können Kinder rasch von den Eltern geholt werden.

Ferienspaß mit Sicherheit

Bei allen professionellen Anbietern müssen Eltern mit der Anmeldung eine Vollmacht unterzeichnen und die Erziehungsberechtigung für diese Zeit abtreten, sie müssen Angaben zur Versicherung des Kindes, zur Erreichbarkeit der Eltern, auch zu eventuellen gesundheitlichen Problemen geben. Greift man auf Angebote privater Veranstalter zurück, sollte dies alles ebenfalls abgeklärt werden.

Reiterferien erschwinglich

Wenn das Ferienglück der Kinder auf dem Rücken der Pferde liegt, dann sollte man sich nach erschwinglichen Kursen umsehen. Es gibt Reiterhöfe in den Umgebungen, die in den Ferien ganztägige und mehrtägige Schnupperkurse auf dem Hof anbieten - mit oder ohne Übernachtung. Oft ist dies verbunden mit einer Schluss-Aufführung für die Eltern.

Musik wie in "Camp Rock"

Auch "Camp Rock" liegt nicht in unerreichbarer Nähe. Workshops, Ferienorchester und Meisterstunden für kleine Virtuosen bieten klassische Musiker genauso an wie moderne Rock- oder Pop-Musiker den Nachwuchs-Stars, Tanzen wie die Stars in den Video-Clips gehört dazu. Die Locations sind oft interessant und ausgefallen: Musiker zieht es immer wieder gerne auf Burgen und Schlösser. Eltern dürfen sich dann meist auf ein schönes Abschiedskonzert beim Abholen freuen. Adressen und Infos kennen meist die Musiklehrer oder Chorleiter.

Fußballcamp mit den großen Stars

Ein Traum: Training bei den Kickern mit den großen Namen - auch wenn sie nicht mehr aktiv sind, sie beeindrucken die Kids mit ihren Kunststücken und Trainings-Tipps. Inzwischen gibt es viele Anbieter, sie heißen Fußballschule oder Fußball-Camp. Geleitet werden die oft von ehemaligen Fußball-Profis oder diese werden als Gäste eingeladen. Die Angebote können sich stark in Preis und Leistung unterscheiden. Vergleichen lohnt sich. Manche Fußball-Vereine organisieren das für ihre Nachwuchs-Kicker in Eigen-Regie. Wer sich das zutraut, kann finanzielle Unterstützung beim Fußball-Bund oder bei der Kommune beantragen. Neue Ansätze kombinieren den Sport mit Nachhilfe für die Schule oder Konfliktlösungs-Programmen.

Andere Anbieter

Neben den großen Jugendhilfeträgern bieten auch kleinere Gruppen, Verbände, Organisationen Ferienprogramm an. Oft auch mit sehr viel Erfahrung und gut ausgebildetem Personal. Kirchengemeinden, Sportvereine, Pfadfinder, Arbeiterwohlfahrt (AWO), Alpenverein. Manchmal klingen die Namen zwar "verstaubt", verbergen aber spannende Aktivitäten. Manche Alpenvereins-Gruppen betreiben Kletterhallen, in denen sie üben und Kurse halten, andere veranstalten Wander- und Kletter-Ausflüge zu Nah- und Fernzielen.

Plan B für Regentage: Games-Flatrate

Die Ferien sind lang und nicht immer will man draußen herumstromern oder in der Gruppe etwas unternehmen. Musik hören, lesen, Computerspiele gehören in allen Altersgruppen dazu und sind nicht nur der Plan B für Regentage.

Als Ferienspecial empfiehlt sich für Familien, die Spaß an Computerspielen haben, eine Games-Flatrate, wie www.gamesflatrate.de (Preis pro Monat: 9,99). Es gibt dabei drei Pakete: Basic-, Premium- und Familien-Pack http://www.gamesflatrate.de/pack_ubersicht.html. Das Familienpaket mit über 250 Spielen ist speziell auf Eltern und Kinder abgestimmt, enthält also keine Gewaltspiele, dafür viele Casual- und Kids-Spiele.

Als zusätzliche Sicherung gibt es den "Familien-Zugang“. Mit diesem besonderen Log-In können die Eltern Sub-Accounts für ihre Kids anlegen und diesen dann bestimmte Spielzeiten zuweisen. Wenn man also will, dass sein Kind nur von 14-15 Uhr oder nie nach 21 Uhr oder nur sonntags spielen darf, kann man das hier ganz individuell einstellen.

Abenteuer Nachbarschaft

Ein Glück, wenn man in einem in einem Familien-Viertel wohnt. Meist erübrigt sich dann das organisierte Programm. Gemeinsam ziehen die Kids im Idealfall durch die Gegend, per Fahrrad, Skateboard, Roller oder Einrad. Einer hat bestimmt immer eine Idee für Spiele und Aktivitäten. Vorteil: Die Kinder lernen Selbständigkeit und kennen die Anlaufstationen für Notfälle, Regengüsse, Hunger- und Durstattacken.

Hier können sich Eltern der Nachbarschaft absprechen, so dass immer bekannte Eltern für die Kinder erreichbar und ansprechbar sind, während die anderen arbeiten, einkaufen oder Erledigungen machen.

Es finden sich auch immer Eltern, die gerne auch mal eine Aktion organisieren, ob Schnitzeljagd, Fahrradtour oder Kino-Tag im Wohnzimmer mit Popcorn und Chips. Je nach Alter, Umgebung und Wetter.

Sprachkurs oder Tenniscamp im Ausland

Für größere Geldbeutel öffnen sich natürlich noch mehr Möglichkeiten. Auch betreute Auslandsreisen sind bei verschiedenen Anbietern möglich. Allerdings fällt das oft den Eltern schwer, die Jugendlichen in die weite Welt zu lassen. Sprachkurse machen aber natürlich im entsprechenden Land mehr Sinn und Spaß als in einer Volkshochschule oder beim Nachhilfe-Lehrer. Tennis-Kurse auf Mallorca müssen sicherlich nicht wegen schlechten Wetters ausfallen und lassen sich mit Strand-Relaxen wunderbar verbinden.

Sinnvolles Tun

Manche jugendliche Schüler sehnen sich danach, endlich mal etwas Sinnvolles und Praktisches zu tun. Für sie kann ein Praktikum oder eine ehrenamtliche Beschäftigung die richtige Ferienaktivität sein, je nach Interessenslage, ob umweltengagiert oder sozial oder als Volunteer bei großen Sportveranstaltungen. Wer Geld verdienen will, sollte sich nach einem Ferienjob umtun. Fündig wird man in Kleinanzeigen oder an Info-Wänden in Einkaufszentren. Das Mindestalter für bezahlte Ferienjobs ist 15 Jahre, alles andere ist Kinderarbeit. Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren dürfen maximal vier Wochen pro Kalenderjahr arbeiten, Sozialversicherungsabgaben fallen dann nicht an.

Mit Kindern entscheiden

Kinder sollten mitwirken können bei der Auswahl der Ferienaktivitäten. Je nach Alter und Typ wird das unterschiedlich intensiv sein, allerdings sind sie sicherlich überfordert, sich dies alleine zu organisieren. Eltern kennen ihre Kinder und ihr Budget. Sie sollten eine Vorauswahl treffen, mit den Kindern auf die Suche gehen, mit ihnen in Internet und an schwarzen Brettern stöbern. Die Eltern müssen letztlich auch entscheiden, was sie ihrem Kind und sich selbst zutrauen, etwa eine Trennung für mehrere Tage und Nächte. Planen Sie frühzeitig mit den Freunden der Kinder, ob gemeinsame Aktivitäten möglich sind und sprechen Sie Termine ab, damit Sie rechtzeitig buchen oder anmelden können.

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