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Alleinerziehende: Jeder vierte Jugendliche lebt in alternativer Familienform

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Familie  

Jeder 4. Jugendliche lebt in alternativer Familienform

04.02.2010, 10:36 Uhr | ots

Mutter mit Tochter.Immer mehr Kinder und Jugendliche wachsen bei Alleinerziehenden auf. (Bild: Archiv)Immer mehr Jugendliche in Deutschland wachsen in alternativen Familienformen auf. Im Gegensatz zu Ehepaaren mit Kindern werden hierunter Lebensgemeinschaften mit Kindern sowie allein erziehende Mütter oder Väter mit ihren Kindern gezählt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lebten im Jahr 2008 rund 842.000 (25 Prozent) der insgesamt 3,4 Millionen Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren bei Alleinerziehenden oder Lebensgemeinschaften. Im Jahr 1996 waren es noch 600.000 oder 17 Prozent der damals 3,6 Millionen Jugendlichen gewesen. Nach wie vor wachsen Jugendliche jedoch am häufigsten in traditionellen Familienformen auf: 2008 zogen Ehepaare immer noch 75 Prozent (2,6 Millionen) der Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren groß. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.

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Mehr Kinder von Alleinerziehenden betreut

Seit 1996, dem Jahr, in dem erstmalig im Mikrozensus die Daten nach dem sogenannten Lebensformenkonzept ausgewertet wurden, stieg die Zahl der Jugendlichen, die von allein erziehenden Müttern und Vätern betreut werden um 37 Prozent. Besonders deutlich wuchs seither die Zahl der Jugendlichen bei allein erziehenden Müttern (+ 42 Prozent); vergleichsweise gering war der Zuwachs Jugendlicher, die bei allein erziehenden Vätern lebten (+ 13 Prozent). Insgesamt lebten 2008 somit knapp 20 Prozent aller Jugendlichen bei Alleinerziehenden (April 1996: 14 Prozent). Die Zahl der Jugendlichen, die bei Lebensgemeinschaften aufwuchsen, erhöhte sich zwischen April 1996 und dem Jahr 2008 um 56 Prozent. Damit betreuten Lebensgemeinschaften 2008 knapp fünf Prozent aller Jugendlichen (April 1996: drei Prozent).

Auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder erfasst

Die Familie im statistischen Sinn umfasst im Mikrozensus alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, das heißt Ehepaare, Lebensgemeinschaften sowie allein erziehende Mütter und Väter mit ledigen Kindern im Haushalt. Zu den Kindern zählen - ohne Altersbegrenzung - alle ledigen Personen, die ohne Lebenspartner und ohne eigene Kinder mit mindestens einem Elternteil im Haushalt zusammenleben. Als Kinder gelten im Mikrozensus - neben leiblichen Kindern - auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder.

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