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Durex-Studie zu sexueller Aufklärung: Wissenslücken bei Teenagern

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"Klobrille überträgt HIV, Tripper & Co." - Aufklärung mangelhaft!

02.11.2010, 14:43 Uhr | t-online.de

Durex-Studie zu sexueller Aufklärung: Wissenslücken bei Teenagern. Mädchen auf der Toilette: Viele Teenies denken sogar sie können sich an einer Klobrille eine Geschlechtskrankheit einfangen. (Bild: imago)

Viele Teenies denken sogar sie können sich an einer Klobrille eine Geschlechtskrankheit einfangen. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Mehr als jeder vierte deutsche Teenager glaubt, dass er sich bei der Benutzung einer Toilette über eine verunreinigte Klobrille mit sexuell übertragbaren Geschlechtskrankheiten infizieren kann. Ähnlich unaufgeklärt zeigt sich die Jugend bei der Risikoeinschätzung, sich beim Sex anzustecken. Sex, Verhütung, Geschlechtskrankheiten - wie gut ist die europäische Jugend heutzutage aufgeklärt? Das untersuchte die aktuelle Jugendstudie „The Face of Global Sex 2010“, die vom Kondom-Hersteller Durex in Auftrag gegeben wurde.

Große Wissenslücken

Es ist erschreckend: Noch immer herrscht unter deutschen Jugendlichen ein hohes Maß an Ignoranz gegenüber sexuell übertragbaren Geschlechtskrankheiten. Fast die Hälfte (45,1 Prozent) aller Jugendlichen in Deutschland schätzt die Ansteckungsgefahr gering oder gleich Null ein. "Einen Toilettensitz kann HIV, Tripper und Chlamydien übertragen": Auch diese Annahme (28,8 Prozent) veranschaulicht die enormen Wissenslücken. Es ist ein hohes Maß an jugendlichem Leichtsinn und Unwissen, das der aktuelle "Face of Global Sex Report" von Durex ans Licht bringt.

Europäischer Vergleich: Schweiz am verantwortungsvollsten

Das Thema des fünften Teils der Jugendstudie lautet "Let’s talk about sex - Eine Untersuchung zum Thema Aufklärung, Einstellungen und Verhütungsmethoden unter Jugendlichen in Europa". Ein kleiner Lichtblick ist bei der Verhütungsfrage zu erkennen. Immerhin würden 84,2 Prozent der deutschen Teenager beim Sex mit einem neuen Partner ein Kondom benutzen - was europaweit Platz vier bedeutet. Auf Platz eins und damit am verantwortungsvollsten sind mit 93,7 Prozent die Schweizer Teenager.

Als Grund für ihre unzureichende Aufklärung geben mehr als die Hälfte (53 Prozent) der deutschen Befragten den Sexualkundeunterricht in der Schule an. Hier fehlt es vor allem an der fachlichen Ausbildung vieler Lehrer, Aufklärung professionell und verständlich zu betreiben und zu vermitteln. Den negativen Spitzenwert im europäischen Vergleich stellen mit 73,1 Prozent die Türken auf, gefolgt von den Polen (66,5 Prozent) und Litauern (60,4 Prozent).

Es braucht mehr und bessere sexuelle Aufklärung

Insgesamt nahmen fast 16.000 Jugendliche aus 15 europäischen Ländern - neun aus West- und sechs aus Osteuropa - im Alter von 15 bis 20 Jahren an der Studie teil. Hierzu der Teamleiter von Durex Ulf Pittner: "Die Studie zeigt, dass europäische Jugendliche mehr und vor allem professionellerer Sexualerziehung durch geschulte Lehrer bedürfen als bisher. Erfolgreiche Aufklärungsarbeit muss alle Aspekte und Instanzen mit einbeziehen. Nur wenn alle Verantwortlichen aus Politik, Schule und Industrie an einem Strang ziehen, kann gewährleistet werden, Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihrer sexuellen Gesundheit zu ermutigen."

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