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Magdeburg: Diskothekenbetreiber verzichten auf Billig-Alkohol für Jugendliche

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Magdeburg: Diskothekenbetreiber verzichten auf Billig-Alkohol für Jugendliche

08.11.2010, 14:11 Uhr | dapd

Magdeburg: Diskothekenbetreiber verzichten auf Billig-Alkohol für Jugendliche . Jugendliche auf Party: In Magdeburg wird es künftig schwerer für Jugendliche an billigen Alkohol zu kommen. (Bild: imago)

Partys in Magdeburg: Kein Billigalkohol mehr für Jugendliche. (Bild: imago)

Diskothekenbetreiber und Partyveranstalter in Magdeburg wollen gemeinsam mit der Stadt gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen vorgehen. Hierzu verpflichteten sich am Montag elf Veranstalter unter dem Motto "Pro Party - contra Flatrate" dazu, künftig auf "Billigpartys" zu verzichten, bei denen Alkohol zu besonders niedrigen Preisen an Jugendliche ausgeschenkt wird. "Wir sind nicht diejenigen, die den Jugendlichen die Party versauen wollen", sagte Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) anlässlich der Unterzeichnung. Aber dies müsse auch ohne übermäßigen Alkoholkonsum gehen.

Verbote allein reichen nicht aus

Insgesamt beteiligen sich rund zwei Drittel der Veranstalter und Diskothekenbetreiber in Magdeburg an dem Projekt. "Dem übermäßigen Konsum von Alkohol ist nicht allein mit Verboten beizukommen, hier sind auch Maßnahmen der Prävention erforderlich", sagte Oberbürgermeister Trümper. Partner der Aktion ist neben der Landeshauptstadt die Techniker Krankenkasse (TK).

Nach Angaben der TK haben über 75 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen schon einmal Alkohol getrunken. Rund 17 Prozent von ihnen trinken mindestens einmal in der Woche Alkohol. In Sachsen-Anhalt mussten 2008 laut TK insgesamt 726 Jugendliche und junge Erwachsene unter 20 Jahren, die bei einer Ersatzkasse versichert waren, wegen einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingewiesen werden.

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