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Schröder will gegen Mobbing-Websites vorgehen

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Schröder will gegen Mobbing-Websites vorgehen  

Schröder will gegen Mobbing-Websites vorgehen

28.03.2011, 09:27 Uhr | dos, t-online.de, dapd

Bundesjugendministerin Kristina Schröder (CDU) will konsequent gegen Mobbing-Internetseiten vorgehen. "Eine Gesellschaft, der der Kinder- und Jugendschutz etwas bedeutet, kann und darf eine solche Entwicklung nicht sang- und klanglos hinnehmen", sagte Schröder dem "Wiesbadener Kurier"

Ruf junger Mädchen in Dreck gezogen

"Ich habe die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien schon vor einiger Zeit gebeten, eine Indizierung der Internetseite "iShareGossip" zu prüfen. In dieser Frage muss mir auch keiner mit einer Zensurdebatte kommen", sagte die Bundesjugendministerin Kristina Schröder (CDU). "Hier beleidigen sich Jugendliche aufs Übelste und ziehen unter dem Deckmäntelchen der Anonymität den Ruf des anderen in den Dreck - vor allem den Ruf junger Mädchen."

Hetzbeiträge auf der Seite haben am vergangenen Wochenende in Berlin zu einer brutalen Schlägerei unter Jugendlichen geführt: Nach der Misshandlung eines 17-jährigen Streitschlichters in Berlin-Wedding durch 20 Jugendliche haben Eltern die Abschaltung der Internetseite "iShareGossip" gefordert. Laut Polizei waren Hetzbeiträge auf der Seite gegen die Freundin des Opfers, die Mitschülerinnen veröffentlicht hatten, der Tat vorausgegangen.

Auslöser brutalster Gewalt

Schröder betonte, die psychischen Folgen für die Betroffenen von Internetmobbing seien "schlimm genug". Sie könnten "bis hin zu Suizidversuchen" führen, "und in Berlin haben wir jetzt gesehen, dass das auch Auslöser brutalster realer Gewalt ist."

Seit dem 24.03.2011 steht die Seite laut Auskunft der "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien" auf dem Index. Das bedeutet, dass Suchmaschinen die Seite nicht mehr als Ergebnis anzeigen und von manchen Usern verwendete Filterprogramme sie abwehren werden. Allerdings könne die technische Umsetzung noch etwas dauern, so Spiegel Online.

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