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1,5 Millionen junge Menschen ohne Berufsabschluss

26.04.2011, 09:01 Uhr | dpa

1,5 Millionen junge Menschen ohne Berufsabschluss. Derzeit verlassen pro Jahr knapp 60.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss. (Foto: imago)

Derzeit verlassen pro Jahr knapp 60.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss. (Foto: imago)

Fast 1,5 Millionen junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren haben in Deutschland keinen Berufsabschluss und befinden sich auch nicht mehr in Qualifizierungsmaßnahmen. 46 Prozent davon haben einen Migrationshintergrund. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion hervor.

Beruflicher Status der Eltern ist auch entscheidend

Unter den 1,484 Millionen ungelernten jungen Menschen sind 729.000 Frauen (49,1 Prozent). Auch in der Berufsbildung entscheiden soziale Herkunft und beruflicher Status der Eltern weitgehend über Erfolg oder Nichterfolg. "Verfügen Vater und Mutter sowohl über einen Schul- als auch einen Berufsabschluss, bleiben Jugendliche seltener ungelernt", heißt es laut Pressedienst des Bundestags in der Antwort. Bei 60 Prozent der ungelernten jungen Menschen hat mindestens ein Elternteil ebenfalls keinen Schul- oder Berufsabschluss. Die Bundesregierung verweist zugleich auf eine Untersuchung, nach der junge Menschen mit gering qualifizierten Eltern wiederum selbst überdurchschnittlich häufig an unterstützenden Maßnahmen beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung teilnehmen müssen.

Qualifizierungsoffensive von Bund und Ländern

Ziel der Qualifizierungsoffensive von Bund und Ländern sei es, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss auf vier Prozent und der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss auf 8,5 Prozent zu senken. Derzeit verlassen pro Jahr knapp 60.000 Jugendliche (sieben Prozent) die Schule ohne Abschluss. Laut Bildungsbericht 2010 von Bund und Ländern gelten 17 Prozent der Menschen zwischen 20 und 29 Jahren als ungelernt.

Mehr vorbeugende Maßnahmen für abschlussgefährdete Schüler

Mit mehr vorbeugenden Maßnahmen will die Regierung erreichen, dass künftig deutlich weniger junge Menschen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung scheitern und ohne Berufsabschluss bleiben. Dabei wird auch auf die vom Bundesbildungsministerium kürzlich gestarteten "Bildungsketten" verwiesen. Abschlussgefährdete Schüler werden dabei in ihren letzten Schuljahren pädagogisch begleitet. Zugleich werden erste Kontakte zur Berufspraxis vermittelt.

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