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Die wichtigsten Jugendszenen

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Hip Hop

Weite Klamotten, coole Moves und abgefahrene Raps. Das ist Hip Hop, die zahlenmäßig wohl größte Jugendkultur, die es in Deutschland - und weltweit - zurzeit gibt. Hier steht vor allem die Musik im Vordergrund. Sprechgesang, Breakdance, Graffiti und "DJing", das Einsetzen eines Plattenspielers als Instrument, sind typische Kennzeichen. Hip Hop ist bereits in den siebziger Jahren in New York entstanden und war für viele Afroamerikaner ein Ventil mit Rap ihrer Wut auf soziale Ungerechtigkeiten freien Lauf zu lassen und die herrschenden Zustände zu kritisieren. Knapp zehn Jahre später begannen die Jugendlichen in Europa zu rappen, zu sprühen und zu tanzen. Auch in Deutschland entstanden die ersten Hip-Hops-Bands, die zunächst auf Englisch sangen, später dann auf Deutsch. So wurden die Texte besser verstanden. Hip Hopper sind meist männlich, pflegen ein „Machoimage“ und kleiden sich mit teuren Markenklamotten, die extrem weit geschnitten sind und an voluminöse Jogginganzüge erinnern. Passend dazu tragen sie nicht selten schweren Kettenschmuck und charakteristische Baseball-Kappen, die sogenannten "Cappies". Durch die häufig aggressiven Texte und das "Gangsterimage" von Rappern wie Sido und Bushido haftet dem Hip Hop ein negativer Beigeschmack an, obwohl die meisten Jugendlichen eigentlich friedfertig sind.




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