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Vorsicht, frisiert!

30.07.2012, 14:07 Uhr

Wer sein Zweirad so "nachrüstet", dass es nicht der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung entspricht, begibt sich nicht nur in Gefahr, sondern kann auch Ärger mit der Polizei bekommen. Vor allem von "Hinterhof-Schraubereien" sollte jeder am besten die Finger lassen. Verursacht man beispielsweise mit einem frisierten Roller ohne Zulassung einen Unfall, so kann das richtig teuer werden. Denn fällt der Roller durch das Tuning in die nächsthöhere Leistungsklasse, gilt dies als "Fahren ohne Fahrerlaubnis". Dann ist der Lappen erst einmal weg und auch der Autoführerschein rückt in weite Ferne. Außerdem könnten die Eltern in einem solchen Fall wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht haftbar gemacht werden. Wer Pech hat, landet auch im Flensburger Punkteregister.

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