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Zahl der arbeitslosen Jugendlichen steigt: Bloß nicht zu Hause sitzen und nichts tun

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Zahl der arbeitslosen Jugendlichen steigt  

Bloß nicht zu Hause sitzen und nichts tun

12.12.2013, 19:10 Uhr | dpa-tmn

Zahl der arbeitslosen Jugendlichen steigt: Bloß nicht zu Hause sitzen und nichts tun. Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen steigt (Quelle: dpa / picture alliance / Arco Images)

Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen steigt (Quelle: dpa / picture alliance / Arco Images)

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Im August und September hat das neue Ausbildungsjahr regulär begonnen - trotzdem stehen auch im Dezember noch viele ohne Lehrstelle dar. Darauf sollten Schulabgänger ohne Lehrstelle jetzt achten.

Arbeitslose Jugendliche können nicht auf Nachvermittlung hoffen

Diese bislang unversorgten Bewerber sollten nicht mehr auf eine Nachvermittlung hoffen. "Ab Januar ist sie kaum noch möglich", sagt Angelika Knötig, Teamleiterin der Berufsberatung bei der Arbeitsagentur Suhl. Schulische Ausbildungen - etwa im Pflegebereich - so spät zu beginnen, sei ausgeschlossen. Dafür haben die Jugendlichen schon zu viel Unterricht verpasst. Doch auch die Betriebe stimmten bei einer dualen Ausbildung einem Start im Januar in der Regel nicht zu. Trotzdem muss niemand resignieren.

Arbeitslosenzahlen steigen

Nach am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung waren zum Stichtag 30. September noch 83.565 Bewerber unversorgt - von ihnen hatten 62.529 allerdings eine Alternative gefunden und besuchen etwa wieder die Schule. Rund 21.000 Jugendliche standen jedoch völlig ohne Plan B dar. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr. 2012 gab es 15.600 Jugendliche ohne eine Alternative.

Bloß nicht zu Hause sitzen bleiben und nichts machen

"Jetzt bloß nicht bis zum nächsten Ausbildungsjahr einfach zu Hause sitzen bleiben und nichts machen", warnt Knötig. Schulabgänger hätten dann eine Lücke im Lebenslauf, die sie nicht erklären können. Außerdem bestehe die Gefahr, sich an das Nichtstun zu gewöhnen. Sie empfiehlt, stattdessen eine Einstiegsqualifizierung zu machen.

Umweg über die Einstiegsqualifizierung

Die Einstiegsqualifizierung (EQ) dauert zwischen sechs und zwölf Monaten und ist eine Art bezahltes Praktikum in einem Betrieb, erklärt Knötig. Jugendliche bekommen ein Taschengeld von 216 Euro. Dem Arbeitgeber entstehen dabei keine Kosten. Die Arbeitsagentur unterstützt die EQ finanziell und hilft Schulabgängern auch bei der Suche. Ersatzweise könnten Jugendliche auch ein unbezahltes Praktikum machen, sagt Knötig.

Jetzt schon für das nächste Ausbildungsjahr bewerben

Gleichzeitig sollten Schulabgänger im Januar mit den Bewerbungen für das kommende Ausbildungsjahr beginnen. Mit so viel Vorlauf ist die Wahrscheinlichkeit groß, dann auch einen Platz zu bekommen.

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