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Jugendliche: Prepaid-Kreditkarten sind eine clevere Lösung für Teenies auf Reisen

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Umgang mit Geld  

Prepaid-Kreditkarten bewahren Jugendliche vor der Schuldenfalle

10.01.2014, 14:15 Uhr | Berit Waschatz, dpa

Jugendliche: Prepaid-Kreditkarten sind eine clevere Lösung für Teenies auf Reisen. Eine Prepaid-Kreditkarte ist eine clevere Lösung für Jugendliche auf Reisen - sie können bargeldlos zahlen, sich aber nicht verschulden. (Quelle: imago/Blickwinkel)

Eine Prepaid-Kreditkarte ist eine clevere Lösung für Jugendliche auf Reisen - sie können bargeldlos zahlen, sich aber nicht verschulden. (Quelle: Blickwinkel/imago)

Wenn Jugendliche alleine Urlaub machen oder ein Schuljahr im Ausland verbringen, stellt sich für Eltern die Frage, wie viel Geld Sie ihrem Sprössling mitgeben. Ein größerer Betrag an Bargeld ist riskant und unpraktisch, während eine EC- oder Kreditkarte die Jugendlichen zum unbekümmerten Geldausgeben verleiten kann. Doch es gibt eine gute Lösung: Prepaid-Kreditkarten.

Eine Prepaid-Kreditkarte ist mit einem Prepaid-Handy vergleichbar. Man kann sie nur einsetzen, wenn man zuvor Geld auf die Karte geladen hat. Ist das Guthaben verbraucht, kann man mit der Karte nicht mehr bezahlen und am Automaten kein Geld mehr abheben. Der Vorteil liegt auf der Hand: "Man kann nicht mehr Geld ausgeben, als man hat", sagt Andreas Gernt, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen in Hannover. Mit einer Prepaid-Kreditkarte kann daher niemand in die Schuldenfalle tappen.

Eltern können zu Hause Geld nachladen

"Für Kinder und Jugendliche auf Reisen ist sie eine überlegenswerte Option", sagt Gernt. Die Eltern können ihrem Kind von zu Hause aus Geld auf die Karte laden, wenn das Guthaben verbraucht ist, und müssen sich um die finanzielle Ausstattung nicht sorgen. Zugleich können sie die Kosten kontrollieren. "Die Prepaid-Kreditkarte ist eine Ausgabenschranke für den Verbraucher", fasst Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken in Berlin zusammen. So können Jugendliche den Umgang mit bargeldlosem Zahlungsverkehr lernen.

Gerade für Jugendliche, die ein Austauschjahr in den USA verbringen, ist die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung wichtig. Ob Flugtickets, Mietwagen oder Einkauf im Supermarkt - ohne Kreditkarte geht oft nichts.

Prepaid-Kreditkarte schützt vor Dieben und vor Verschwendung

Zugleich eignen sich die Karten aber auch für erwachsene Reisende mit einem größeren Sicherheitsbedürfnis. "Man ist mit einer Kreditkarte auf Reisen unabhängiger von Bargeld", erklärt Gernt. Dabei bietet die Prepaid-Karte zwei Vorteile: Zum einen ist mit ihr das Reisebudget von Anfang an limitiert. Zum anderen sind damit auch die Verluste überschaubar, wenn die Karte gestohlen wird. Denn auch ein Dieb kann nur das Geld nutzen, was als Guthaben auf der Karte ist. Außerdem sollten Kunden sie in so einem Fall schnell sperren lassen.

Bedingungen und Akzeptanz der Karte vorher prüfen

Bevor man sich aber für eine Prepaid-Kreditkarte entscheidet, sollte man ihre Akzeptanz überprüfen, rät Beller. Denn nicht jede Kreditkarte ist in jedem Land als Zahlungsmittel gern gesehen. Grundsätzlich sollte man auch bei Lock-Angeboten skeptisch sein, die als Werbung in den Briefkasten flattern. "Vielleicht verbirgt sich da etwas im Kleingedruckten", warnt Gernt. Außerdem sollte man die Kosten genau vergleichen und auf versteckte Kosten achten. Denn neben der Jahresgebühr kostet oft auch das Abheben am Automaten.

Prepaid-Kreditkarten für Jugendliche günstiger

Die Stiftung Warentest hat für ihre Zeitschrift "Finanztest" die Bedingungen und Kosten von 24 Prepaid-Kreditkarten getestet. Die Tester stellten fest: Die Karten sind nicht teurer als klassische Kreditkarten, und auch die Nutzungsgebühren unterscheiden sich kaum. Erwachsene bezahlen für Prepaid-Karten bis zu 39 Euro im Jahr. Karten für Jugendliche kosten im Jahr höchstens 22 Euro. Für viele sind sie bis zum 18. oder 21. Geburtstag kostenlos.

Für das Geldabheben am Automaten berechnen die Banken meist einen Mindestbetrag zwischen 5 und 7,50 Euro. Ansonsten fallen etwa 2 Prozent vom abgehobenen Betrag an. Zudem kostet das Abheben im Nicht-Euro-Ausland zwischen 1 und 1,9 Prozent extra.

Kreditkarte ohne Kreditfunktion

Unterm Strich kann die Prepaid-Karte mit der klassischen Kreditkarte durchaus mithalten. Auch mit der Guthabenkarte kann man im Restaurant bezahlen, am Automaten Geld abheben oder im Internet shoppen. Einziger Unterschied und damit zugleich Vorteil für Jugendliche und Eltern: Eine Prepaid-Karte bietet keine Kreditfunktion. "Im eigentlichen Sinne ist es keine Kreditkarte", sagt Gernt.

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