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Bayerns Verwaltungsrichter: Kein Gesichtsschleier im Unterricht

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Bayerns Verwaltungsrichter  

Kein Gesichtsschleier im Unterricht

25.04.2014, 15:22 Uhr | dpa

Bayerns Verwaltungsrichter: Kein Gesichtsschleier im Unterricht. Kein Gesichtsschleier auf der Schulbank. (Quelle: Evert-Jan Daniels/EPA/dpa )

Kein Gesichtsschleier auf der Schulbank. (Quelle: Evert-Jan Daniels/EPA/dpa )

Eine muslimische Schülerin darf im Unterricht an einer bayerischen Schule keinen Gesichtsschleier tragen.

Dieses Verbot in der Schule einen Gesichtsschleier zu tragen, schränke das Recht auf freie Religionsausübung nicht in unzulässiger Weise ein, entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss (22.4.2014, Az. 7 CS 13.2592).

Das Hauptargument der Richter: Der Gesichtsschleier, Niqab, der nur die Augen freilässt, behindere die ständige - auch nonverbale - Kommunikation im Unterricht zwischen Lehrer und Schülern.

Richter: Niqab behindert die Kommunikation

Laut "Spiegel Online" wollte die junge Frau im Schuljahr 2013/2014 die Vorklasse einer staatlichen Berufsoberschule besuchen, um so auf dem zweiten Bildungsweg die Hochschulreife zu erhalten. Sie bestand darauf, im Unterricht ihren Gesichtsschleier, den Niqab zu tragen. Deshalb wurde ihre Aufnahme in die Berufsschule wieder zurückgezogen. Sie berief sich vor Gericht auf ihr Grundrecht der Glaubensfreiheit und sah dies durch die Schule unzulässig eingeschränkt.

Die Richter sahen einen Konflikt zweier Grundrechte. Das Grundrecht auf Religionsfreiheit stehe dem staatlichen Bestimmungsrecht im Schulwesen entgegen, schreibt "Spiegel Online". Die offene Kommunikation zwischen Lehrer und Schüler durch Worte, Gesten, Mimik und Körpersprache werde verhindert. Das religiös motivierte Verhalten behindere den Staat in seinem Bildungsauftrag.

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