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Hotpants-Verbot: Schule in Horb-Altheim rudert zurück

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Schulleiterin rudert zurück  

Hotpantsverbot - war doch alles gar nicht so gemeint

08.07.2015, 18:04 Uhr | dpa

Hotpants-Verbot: Schule in Horb-Altheim rudert zurück. Hotpants: bei Mädchen beliebt, an manchen Schulen inzwischen verboten. (Quelle: dpa)

Hotpants: bei Mädchen beliebt, an manchen Schulen inzwischen verboten. (Quelle: dpa)

Die Temperaturen sinken, die Hosen werden länger und die erhitzten Gemüter in Horb kühlen wieder ab. Im sonst so beschaulichen Schwarzwald brodelte es nämlich. Auslöser war das Hotpantsverbot an einer Schule. Und jetzt soll alles gar nicht so gemeint sein? 

Die Schulleiterin der Werkrealschule in Horb-Altheim in Baden-Württemberg rudert zurück. Nach einem Elternbrief wegen zu aufreizender Kleidung der Mädchen an ihrer Schule hat sie missverständliche Formulierungen bedauert, will aber ansonsten bei ihrer Linie bleiben.

Sexualebene war angeblich gar nicht gemeint

"Ich finde es sehr schade, dass die Diskussion in den Medien so schnell auf die Sexualebene gebracht wurde", sagte Bianca Brissaud. "Wir hatten von Anfang an nicht nur die Mädchen, sondern genauso auch die Jungs im Blick. Deren Kleidung kann ebenso unpassend sein."

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"Die rund 70 Schüler könnten sich grundsätzlich kleiden wie sie wollten. "Auch sehr kurze Hosen und enge T-Shirts sind erlaubt", betonte Brissaud. "Wir wollen hier nicht in Zentimetern messen oder über Spaghettiträger diskutieren."

"Wenn ich den Brief mit den Augen einer Frauenrechtlerin lese, dann kann ich die Kritik gut verstehen", räumte Brissaud ein. "Es war aber nie von uns so gedacht gewesen, uns nur auf die Mädchen zu konzentrieren." Der Brief sei schnell und hastig formuliert gewesen. Es sollte darin um "angemessene Kleidung" gehen und nicht darum, sich dabei auf ein Geschlecht zu fixieren. "Das ist alles ein bisschen aus dem Ruder gelaufen."

Bauchfreie T-Shirts als Zankapfel

Es habe aber nicht nur bei Lehrern, sondern auch bei Schülern Unsicherheiten gegeben, wie mit dem Thema umgegangen werden solle: "So hatte sich beispielsweise ein Mädchen über das zu kurze, bauchfreie T-Shirt einer Mitschülerin beschwert", sagte Brissaud.

Von den Eltern und Schülern habe sie nach dem Brief keinerlei negative Reaktionen bekommen. Es solle weiterhin eine Regelung erarbeitet werden, welche Art von Kleidung für Jungen und Mädchen an der Schule als angemessen gilt. Darüber werde dann nach den Sommerferien abgestimmt.

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Hype mit Lerneffekt

Ein Gutes hatte der Hype um die (zu) sexy Hose aber schon: "Wenn wir jetzt unseren Schülern erzählen, wie schnell etwas im Netz die Runde machen kann, dann glauben sie es uns spätestens jetzt."

Heiße Diskussion um das Hotpants-Verbot

Der an die Eltern gerichtete Brief der Schule in Baden-Württemberg hatte in den vergangenen Tagen eine Flut von Kommentaren in den sozialen Medien ausgelöst.

Die Leitung der Schule verbot in dem Schreiben bauchfreie Shirts und Hotpants. Tragen Schülerinnen sie doch, bekommen sie von der Schule ein T-Shirt in Übergröße übergezogen, das die weiblichen Reize verdecken soll.

Die ungewöhnliche Maßnahme hatte Schulleiterin Bianca Brissaud in einem Brief den Eltern so erklärt: "In letzter Zeit müssen wir gehäuft feststellen, dass Mädchen der Werkrealschule sehr aufreizend gekleidet sind", zitierte der "Schwarzwälder Bote" aus dem Schreiben. Das Kollegium habe sich deshalb entschlossen, "dass wir an unserer Schule keine aufreizende Kleidung dulden wollen".

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