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Dr-Sommer-Studie 2016: Halbnacktes Selfie für "Gefällt mir"

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"Dr.-Sommer-Studie 2016"  

So wichtig sind Diät, Selfies und Sex für Jugendliche

26.01.2016, 16:08 Uhr | tze

Dr-Sommer-Studie 2016: Halbnacktes Selfie für "Gefällt mir". Jugendliche: Selfies in jeder Lebenslage. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Selfies in jeder Lebenslage – Teenies wollen cool und sexy rüberkommen.. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Was bewegt die "Generation Selfie"? Wie sehr beeinflussen soziale Netzwerke die Selbstwahrnehmung und Sexualität von Teenagern? Einblicke in die Welt der 11- bis 17-Jährigen liefert die "Dr.-Sommer-Studie 2016" der Zeitschrift "Bravo".

Die These, dass Jugendliche immer früher ihren ersten Sex haben, trifft jedenfalls nicht auf die Mehrheit zu. Von den 16-Jährigen hatte etwa jeder vierte (27 Prozent) schon einmal Geschlechtsverkehr. Bei den 17-Jährigen war es nicht einmal jeder zweite (47 Prozent). 

Bei der Verhütung verlassen sich 74 Prozent der Mädchen und 32 Prozent der Jungen auf die Pille. 84 Prozent der Jungen und 68 Prozent der Mädchen gaben an, Kondome zu verwenden.

Der leichte Zugang zu Pornovideos im Internet und Phänomene wie "Sexting" – so wird das Verschicken von Nacktfotos genannt – geht nicht spurlos an Jugendlichen vorbei. Mit 15 hat jeder zweite Junge und jedes dritte Mädchen laut Umfrage schon "echte Pornos" gesehen. 

Erste Diät schon mit elf Jahren

Vor allem Mädchen hadern während der Pubertät mit ihrem Äußeren und fühlen sich oft nicht wohl in ihrer Haut. Nur jedes zweite Mädchen gab an, mit seinem Körper zufrieden zu sein. Bei den Jungen sind es zwei Drittel. 

Bei vielen Mädchen dreht sich die Selbstwahrnehmung um das Gewicht: 78 Prozent meinen, dass es einen Zusammenhang zwischen "beliebt" und "dünn" gibt. Schon bei den Zwölfjährigen ist nur jede zweite mit ihrem Gewicht zufrieden. Jede zehnte Elfjährige und jede vierte Zwölfjährige gab in der "Bravo"-Umfrage an, schon einmal eine Diät gemacht zu haben.

"Selfies" posten, um "Likes" zu kassieren

Selbstdarstellung und Anerkennung ist für Jugendliche extrem wichtig. Der "Generation Selfie" stehen mit Smartphones und sozialen Netzwerken viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung als früheren Teenager-Generationen. In Sekundenschnelle lässt sich ein Foto hochladen, und ebenso schnell folgen Reaktionen.

Mädchen nutzen Facebook, Instagram und Co. zu diesem Zweck intensiver als Jungen. Fast jede zweite Zwölfjährige gab an, regelmäßig Selfies zu posten. Bei den 13-Jährigen sind es 67 Prozent der Mädchen und 49 Prozent der Jungen.

Schon 14-Jährige verschicken Nacktfotos

Manche kennen dabei kein Tabu. Mit 14 hat schon jeder zehnte Teenager sich mit Nacktfotos oder in erotische Posen präsentiert.

Viele unterschätzen die unkontrollierbare Bumerang-Wirkung von "Sexting". Vertrauliches wird schnell öffentlich. Kürzlich verurteilte das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen 13-Jährigen zur Zahlung von Schmerzensgeld, weil er intime Fotos seiner gleichaltrigen Freundin verbreitet hatte.

Nicht nur wegen Nackfotos können Jugendliche schnell zum Mobbingopfer werden. 23 Prozent der Mädchen und 16 Prozent der Jungen gab an, schon einmal wegen hochgeladener Fotos oder wegen ihres Aussehens gemobbt worden zu sein.

Für die "Dr.-Sommer-Studie 2016" hat "Bravo" 2492 Mädchen und Jungen zwischen elf und 17 Jahren online befragt.

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