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So macht der Familienausflug auch Teenies Spaß

29.04.2016, 11:21 Uhr | Sophia Weimer, dpa

So macht der Ausflug auch Teenagern Spaß. Unterwegs ist die Stimmung nicht immer so gut wie bei dieser Familie. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Unterwegs ist die Stimmung nicht immer so gut wie bei dieser Familie. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Jugendliche lustlos sind, brauchen Eltern ein dickes Fell. Das gilt vor allem für gemeinsame Ausflüge. Um Frust zu verhindern, kann es helfen, wenn die Teenager bei der Planung beteiligt werden oder Freunde mitnehmen dürfen, raten Experten.

Auf gemeinsame Familienausflüge und Spaziergänge am Wochenende haben Teenies oft gar keine Lust. "Da ist es schwierig, die richtige Balance zwischen Gemeinsamkeit und Selbstständigkeit zu finden", sagt Maria Große Perdekamp, Leiterin der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke).

Nicht so gut kommen normalerweise einfache Spaziergänge mit Mama und Papa an. Besser ist vielleicht eine gemeinsame Abenteuerwanderung oder ein Besuch im Spaßbad. "Die Eltern können auch anregen, Freunde mitzunehmen und das Ziel gemeinsam aussuchen", sagt Große Perdekamp. Etwa im Schwimmbad kann man sich auch aufteilen – die Eltern gehen in die Sauna, die Jugendlichen auf die Rutsche, und zum Pommesessen treffen sich alle wieder.

Jugendliche mit Sportveranstaltung locken

Wohl nicht für jedes Wochenende, aber als besondere gemeinsame Ausflüge bieten sich Sportereignisse an: Je nach Interesse lässt sich der pubertierende Nachwuchs vielleicht mit einem Fußballspiel oder Reitturnier locken.

Große Perdekamp empfiehlt, sich nicht von einer ersten Ablehnung des Jugendlichen abschrecken zu lassen. "Dann sollte man ruhig dran bleiben, Teenies brauchen manchmal einen Anstupser – und haben dann doch Spaß", sagt sie.

Nicht gleich schimpfen

Und die Eltern brauchen ein dickes Fell, wenn unterwegs erstmal genörgelt wird. "Dann darf man nicht direkt schimpfen oder sich die Stimmung vermiesen lassen." Die Eltern bräuchten ein bisschen Geduld – die Jugendlichen müssten aber auch lernen, mal etwas ein bisschen durchzuhalten und offen zu sein.

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