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Kind verloren: So verhalten sich Eltern jetzt richtig

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Aufsichtspflicht  

Hilfe, mein Kind ist weg!

09.07.2013, 12:33 Uhr | iri, mmh, cst, t-online.de

Kind verloren: So verhalten sich Eltern jetzt richtig . Hilfe, mein Kind ist verschwunden! (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hilfe, mein Kind ist verschwunden! (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Einer der größten Schreckensmomente für Eltern: Man ist im überfüllten Kaufhaus, dreht sich nur einmal kurz um, und plötzlich fehlt eins der Kinder. Panisch sucht man alles ab, sieht das Kind schon von Kidnappern entführt oder stellt sich ähnliche Horrorszenarien vor. Was nun? Das Kind ausrufen lassen? An der Stelle stehenbleiben und hoffen, dass es einen wiederfindet oder doch lieber gleich die Polizei einschalten? Laut dem BKA tauchen 99 Prozent der vermissten Kinder innerhalb kürzester Zeit wieder auf. Also erst mal tief durchatmen und folgende Hinweise beachten.

Sobald die Kinder nicht mehr dauerhaft im Kinderwagen sitzen oder an der Hand laufen, ist es wichtig, sie auf solche Situationen vorzubereiten. Das Kind muss vor allem ganz klar wissen: "Mama und Papa suchen mich, die lassen mich nicht alleine!" Das gibt Vertrauen. Es wird nicht immer gelingen, aber schärfen Sie dem Kind ein, dort zu bleiben, wo es festgestellt hat, dass Mama und Papa nicht mehr neben ihm sind. Je mehr es sich bewegt, desto schwerer ist es zu finden. Eine wichtige Information im Ernstfall: Falls das Kind nach zehn Minuten noch nicht wieder gefunden ist, kann man die Polizei informieren. Nicht zu lange warten! Denn gerade bei Kindern muss schnell gehandelt werden.

Falls man selbst Kinder entdeckt, die irgendwie ängstlich und verloren wirken. Sprechen Sie das Kind an, aber nehmen Sie es nicht mit. Informieren Sie in Geschäften Verkäuferinnen oder die Security-Leute von Volksfesten oder Freizeitparks, damit die Eltern rasch das Kind wieder finden.

Ruhe bewahren und Hilfe holen

Auch wenn Sie verständlicherweise sofort die Panik überfällt, versuchen Sie ruhig zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren. Suchen Sie schnell und effizient. Sprechen Sie Passanten an, fragen Sie sie, ob sie ein kleines Kind gesehen haben und bitten Sie sie beim Suchen zu helfen. Beschreiben Sie ihr Kind: Beispielsweise geringeltes T-Shirt, Jeans, weißes Hütchen - das sind wichtige Erkennungszeichen für Passanten. Versuchen Sie, wie Ihr Kind zu denken: Was könnte es gesehen und interessiert haben?

Lautes Rufen - ohne Panik

Die Stimmen der Eltern dringen zu Kindern durch und beruhigen sie. Rufen Sie den Namen, auch Kosenamen, laut aber ohne Panik in der Stimme. Ihr Kind kann sie aus seiner Mini-Perspektive zwischen anderen Menschen nicht sehen, aber oft doch hören.

Gefahren sondieren

Suchen Sie an besonders gefährlichen Orten, wie beispielsweise Ausgängen oder Rolltreppen zuerst. Lassen Sie sich nicht von negativen Gedanken und Panikanfällen ablenken, sondern konzentrieren Sie sich lieber aufs Suchen.

Verwandte anrufen und Polizei einschalten

Versuchen Sie telefonisch mit Verwandten oder Bekannten zu klären, wo das Kind möglicherweise hingelaufen sein könnte. Lässt sich das Kind auch nach intensiver Suche nicht finden, rufen Sie die Polizei, denn bei verschwundenen Kindern muss keine bestimmte Zeit vergangen sein. Zehn Minuten erfolgloses Suchen reichen vollkommen, dann sollten Sie Hilfe holen!

Mit dem Kind sprechen

Ganz besonders wichtig im Vorfeld: Reden Sie mit Ihrem Kind, sagen Sie ihm, dass es unterwegs nicht weglaufen darf und immer in Ihrer Sichtweite bleiben soll. Denn so lassen sich viele brenzlige Situationen vermeiden.

Besonders tückisch: Volksfeste und Freizeitparks

Planen Sie einen Ausflug in einen Freizeitpark oder auf ein Volksfest können Sie mit den Kindern schon im Vorfeld über die Möglichkeit sprechen, dass jemand "verloren geht". Am besten, die Familie vereinbart einen Treffpunkt, zum Beispiel am Eingang oder einem anderen markanten Punkt. Bei jüngeren Kindern hilft es, die Handynummer auf den Arm zu schreiben - möglichst mit Kuli und in großer Schrift. Manche Veranstalter bieten diesen Service inzwischen sogar mit speziellen SOS-Armbändern an.

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