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Vorsicht, bissig!  

Bisse anderer Kinder können zu Infektionen führen

18.07.2016, 09:50 Uhr | dpa-tmn

Bisse anderer Kinder können zu Infektionen führen . Bisse von Kindern können zu Entzündungen führen. (Quelle: imago/Blickwinkel)

Bisse von Kindern können zu Entzündungen führen. (Quelle: Blickwinkel/imago)

Weil sich Kleinkinder sprachlich noch nicht so gut ausdrücken können, beißen sie im Konfliktfall schon mal zu. Die betroffenen Stellen sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch gefährlich werden. Wegen der Infektionsgefahr sollten sie daher vom Kinderarzt untersucht werden.

Menschliche Bisse können wegen der vielen Bakterien im Mund leicht zu Infektionen führen. "Sie entzünden sich sogar häufiger als Bisse durch Hunde oder Katzen. Deshalb sollte der Kinder- und Jugendarzt Verletzungen durch Kinderbisse vorsorglich untersuchen, wenn sie die Haut verletzen konnten", empfiehlt Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Manchmal beißen Kleinkinder, um Wut, Hilfslosigkeit und negative Gefühle auszudrücken. Meist sind Gesicht oder Hände betroffen.

Mit fließendem Wasser reinigen

Wenn die Wunde nicht stark blutet, sollten Eltern sich selbst die Hände waschen und möglichst Einmalhandschuhe anziehen. Dann reinigen sie die Wunde mit einer milden, ph-neutralen Seife ohne Duftstoffe unter fließendem Wasser drei bis fünf Minuten.

UMFRAGE
Wurde ihr Kind schon einmal gebissen?

"Dabei sollten Betreuungspersonen aber die Wunde nicht reiben, um nicht weiteres Gewebe zu beschädigen", rät Niehaus. Bei stärkerer Blutung sollte diese mit einem sauberen Stoff unter Druck gelindert werden. "Hochlagern - falls möglich - reduziert den Blutfluss etwas."

Impfstatus überprüfen

Abhängig vom Ausmaß der Wunde verschreibt der Kinder- und Jugendarzt möglicherweise Antibiotika. Eltern sollten zur Sicherheit auch den Impfpass in die Praxis mitnehmen, um sicherzugehen, dass das Kind einen ausreichenden Tetanus-Impfschutz hat. Nach der Grundimmunisierung sollte ein Kind Auffrischimpfungen im sechsten Lebensjahr und dann zwischen dem elftem und 18. Lebensjahr erhalten.

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